Zahlen, Daten, Fakten
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Zahlen, Daten, Fakten

Das Handwerk im Kammerbezirk Koblenz

Die Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung des Handwerks und das Aufspüren nachhaltiger Trends setzt eine solide und umfassende Datenbasis voraus.

Wir bieten Ihnen Daten zur Handwerkskammer Koblenz und zum Handwerk im nördlichen Rheinland-Pfalz in Bezug auf

  • Mitgliedsbetrieben, Beschäftigten und Auszubildenden
  • die Konjunktur im Handwerk
  • Berufsausbildung und Meisterbetrieb
  • Finanz- und Beschäftigtendaten der HwK




Starke Wirtschaftsmacht in der Region

Das Handwerk an Rhein, Mosel, Nahe und Ahr



Im Kammerbezirk Koblenz, der sich über den Norden von Rheinland-Pfalz erstreckt, stellt das Handwerk eine wichtige Säule der Wirtschaft dar. Über 108.000 Beschäftigte arbeiten hier in rund 19.800 Handwerksbetrieben.

 Archiv - Das Handwerk in Rheinland-Pfalz - Zahlen, Daten, Fakten



Konjunkturberichte

Frühjahr 2020 - Corona-Krise spiegelt sich in wichtigen
Konjunkturwerten wider



Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben im Handwerk deutlich Spuren hinterlassen. Die Wirtschaftslage verschlechterte sich mit Beginn der Covid 19-Krise deutlich, so das Ergebnis des jüngsten Konjunkturberichts der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Von den 2.800 befragten Betrieben aus unterschiedlichen Gewerken schätzen aktuell 66 Prozent (Vorjahreswerte in Klammern: 94 %) ihre Geschäftslage als gut und befriedigend ein. Für die nächsten drei Monate gehen nur 35 Prozent (95%) von einer zufriedenstellenden Geschäftslage aus.


 Archiv - Konjunkturberichte



Meisterbefragung 2019

Handwerker. Held des Alltags.
Meister von heute. Arbeitgeber von morgen.



In 2018 haben 587 Handwerker die Meisterschule der HwK Koblenz erfolgreich absolviert.

Die neuen Meister entstammen 25 Gewerken. Dabei verteilen sich 85 % aller Meister auf die 10 beliebtesten Handwerke. 126 der Absolventen sind weiblich.

Durch die Fördermittel „Meister-BaföG“ sowie Aufstiegsbonus I und II erhalten werdende Meister eine finanzielle Unterstützung durch Bund und Land. Diese wird gerne in Anspruch genommen. Gerade in der heutigen Zeit des Fachkräftemangels stehen Handwerkern mit der Qualifizierung des Meisterbriefs alle Türen offen.

In der Meisterschule erlangen die Handwerker nicht nur auf der fachlichen Ebene den Feinschliff zum Experten, sondern auch die kaufmännische Basis, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Mit dem Meisterbrief, der gleichbedeutend mit dem Akademischen Grad des Bachelorstudiums ist, kann die Karriereleiter weiter erklommen werden.


 Archiv - Meisterbefragungen



Berufsausbildung



Teilnehmer an der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (Ülu) im Kammerbezirk
Jahr   Teilnehmer   Lehrgänge   
2019   13.8481.283
2018   14.1521.319
2017   13.7991.294
2016   14.606   1.330   
2015   14.615   1.354   
2014   13.571   1.251   
2013   15.134   1.415   
2012   14.456   1.334   
2011   20.240   1.713
2010   18.600   1.334


Frauenanteil bei Auszubildenden
Jahr   insgesamt   davon männlich   davon weiblich
2019   8.140  6.5461.594  
2018   8.121   6.488   1.633   
2017   8.235   6.558   1.677   
2016   8.206   6.444   1.762   
2015   8.392   6.564   1.828   
2014   8.622   6.711   1.911   
2013   8.872   6.922   1.950   
2012   9.394   7.367   2.027   
2011   9.461   7.430   2.031   
2010   9.925   7.734   2.191


Anzahl der abgelegten Gesellen-, Meister- und Fortbildungsprüfungen
Jahr   Gesellenprüfungen   Meisterprüfungen   Fortbildungsprüfungen   
2019   2.306   612248   
2018   2.340   587215   
2017   2.447   672217   
2016   2.413   635  192   
2015   2.546   650   179   
2014   2.663   621   259   
2013   2.995   632   356   
2012   3.005   659   294   
2011   3.045   602   515   
2010   2.786   668   305




ZDH-Blitzumfrage zu den Auswirkungen der Corona Ausbreitung

Betriebe müssen Umsatzrückgänge und Auftragsstornierungen verkraften



Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die wirtschaftliche Situation im Handwerk? Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat zusammen mit den Handwerkskammern und Fachverbänden eine bundesweite Umfrage gestartet, die weiterhin aktualisiert wird. An der ersten Umfrage (23. bis 25. März) haben sich insgesamt 4.895 Handwerksbetriebe beteiligt, 448 davon aus dem Kammerbezirk Koblenz. Besonders Umsatzrückgänge und Auftragsstornierungen werden als Reaktion auf die Corona-Krise genannt, aber auch fehlendes Personal und Material. Mehr als die Hälfte der Unternehmen planen Kurzarbeitergeld zu beantragen oder haben dies bereits getan. Über 70 Prozent wollen die Instrumente der Hilfspakete von Bund und Land nutzen. Aber auch Steuerstundungen halten in der aktuellen Situation mehr als die Hälfte der Betriebe für hilfreich.



Nahversorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz

Studie von IHK und HwK Koblenz



In 554 Ortsgemeinden im nördlichen Rheinland Pfalz gibt es zurzeit keine Nahversorgungseinrichtungen – damit ist etwa die Hälfte der Orte im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und der Handwerkskammer (HwK) Koblenz unterversorgt. Rund 63 Prozent der befragten Ortsbürgermeister gehen davon aus, dass sich an diesem Umstand auch in den nächsten zehn Jahren nichts ändern wird. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie von IHK und HwK Koblenz. Um ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Nahversorgungsstruktur in der Region zu erhalten, hatten IHK und HwK Koblenz die insgesamt über 1.000 Ortsbürgermeister in ihrem gemeinsamen Kammerbezirk befragt. Rund 90 Prozent von ihnen beteiligten sich an der Erhebung.



Ein MUSS für das Mittelrheintal

Unternehmensbefragung in den Welterbe-Gemeinden zwischen Lahnstein und Kaub



Mit den Gedankenspielen um eine mögliche Bundesgartenschau 2031 am Mittelrhein ist die Frage nach den grundsätzlichen Entwicklungsperspektiven dieser Region wieder in das Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit gerückt. Die mit dem UNESCO-Welterbe-Titel ausgezeichnete Kulturlandschaft weist kulturellen und naturlandschaftlichen Reichtum auf. Die Region hat jedoch mit einer Vielzahl von Problemen in ihrer wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung zu kämpfen. In einer repräsentativen Befragung der Handwerkskammer Koblenz und die IHK Koblenz befürwortet eine deutliche Mehrheit der Betriebe der betroffenen Kreise grundsätzlich den Bau einer festen Brückenquerung über den Rhein bei St. Goar – St. Goarshausen und erwartet positive Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Perspektiven insgesamt. Die Betriebe fordern maßgebliche Weichenstellungen, die eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Region ermöglichen.



Offen und transparent

Finanzdaten / Der Haushaltsplan



Um die Aufgaben der Handwerkskammer zu erfüllen, müssen die voraussichtlich benötigten Mittel geplant und bereitgestellt werden. Dazu wird für das jeweils kommende Geschäftsjahr ein Haushaltsplan erstellt. Er bildet die Grundlage für die Wirtschaftsführung. Wir wenden die kameralistische Buchführung an, die durch Elemente eines doppischen Systems wie Inventarverzeichnis/Anlagenbuchhaltung oder Kostenrechnung/Controlling) ergänzt wird.

Die Vollversammlung besitzt gemäß § 106 (1) Nr. 4 HwO das Budgetrecht. Sie stellt mit dem Haushaltsplan die Weichen für das jeweilige Geschäftsjahr und setzt mit der mittelfristigen Finanz- und Investitionsplanung die Meilensteine für die kommenden Jahre.



Beschäftigtendaten



Die Zahl der Beschäftigten der Handwerkskammer in der Verwaltungszentrale in Koblenz und in den Berufsbildungszentren und Akademien im Kammerbezirk per 31.12.2019 betrug 247, der Frauenanteil stieg wie in den Vorjahren leicht an auf 46 %. Hinzu kommen 61 Beschäftigte der Service GmbH, der Frauenanteil lag hier bei 61 %.





Medienarchiv der Handwerkskammer Koblenz



In unserem Medienarchiv finden Sie folgende Dokumente der letzten Jahre in digitalisierter Form:

  • Das Handwerk in Rheinland-Pfalz - Zahlen, Daten, Fakten (2011-2018)
  • Konjunkturberichte Rheinland-Pfalz (2007-2018)
  • Konjunkturberichte Koblenz (2010-2018)
  • Meisterbefragung (2008-2018)