Außenwirtschaft
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Der Einstieg ins Auslandsgeschäft beginnt schon im Inland!Außenwirtschaft

Stand: 08.08.2022

Österreich: Änderung der Adresse für Dienstleistungsanzeige

Wer Handwerksleistungen in einem reglementierten Gewerk in Österreich erbringen möchte (ohne eine Niederlassung zu gründen), ist verpflichtet diese Dienstleistung anzuzeigen. Bisher musste die Anzeige beim Bundesministerium für Wirtschaftsstandort und Digitalisierung getätigt werden. Dieses Ministerium wurde nun in „Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft“ umbenannt und ist über www.bmaw.gv.at erreichbar. Unternehmen, die bei ihrer Arbeit in Österreich eine Dienstleistungsanzeige abgeben müssen, finden die entsprechenden Informationen und Formulare nun unter folgendem Link:

 www.bmaw.gv.at

Für eine Beratung zu den Meldepflichten bei Ihrem Auftrag in Österreich oder einem anderen Land kontaktieren Sie gerne die Außenwirtschaftsberatung Ihrer Handwerkskammer.

Stand: 25.07.2022

Neues Sanktionspaket beschlossen

Als Reaktion auf den anhaltenden Aggressionskrieg Russlands gegen die Ukraine hat der Europäische Rat am 21. Juli neue Maßnahmen angenommen, die darauf abzielen, die bestehenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu verschärfen, ihre Umsetzung zu perfektionieren und ihre Wirksamkeit zu erhöhen.

Wesentliche Inhalte im Überblick:

  • Verbots des Erwerbs, der Einfuhr oder der Weitergabe von Gold, einschließlich Schmuck
  • Verschärfung der Ausfuhrkontrollen für Güter mit doppeltem Verwendungszweck
  • Erweiterung des bestehenden Verbots des Zugangs zu Häfen auf Schleusen
  • Klärung bestehender Maßnahmen, z. B. in den Bereichen öffentliches Auftragswesen, Luftfahrt und Justiz
  • Wie frühere Sanktionen zielen auch die neuen Maßnahmen nicht auf Russlands Ausfuhren von Lebensmitteln, Getreide oder Düngemitteln ab

Das offizielle und ausführliche Sanktionspaket finden Sie hier.

Die wichtigsten Sanktionsübersichten finden Sie auch auf der Internetseite von Germany Trade&Invest.

Stand 08.07.2022

Kroatien: Einführung des Euro zum 1. Januar 2023

Die Europäische Kommission hat der Einführung des Euro in Kroatien zugestimmt. Somit erhöht sich die Zahl der Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets ab dem 1. Januar 2023 auf zwanzig.

Der Konvergenzbericht, der alle zwei Jahre veröffentlicht wird und der die Aussichten eines Mitgliedstaats auf einen Beitritt zum EU-Währungsgebiet bewertet, stellte 2022 fest, dass Kroatien die Konvergenzkriterien erfüllt und seine Rechtsvorschriften vollumfänglich mit den Anforderungen des Vertrags und den Satzungen des Europäischen Systems der Zentralbanken / der EZB vereinbar sind.

(Quelle: ZDH)

Stand: 07.07.2022

Vereinigtes Königreich: Umstellung auf neues Zoll-IT-System

Das neue IT-System Customs Declaration Service (CDS) wird das bisherige System des britischen Zolls (CHIEF) vollständig ersetzen. Zurzeit werden beide Systeme parallel betrieben. Unternehmen, die noch CHIEF nutzen, müssen bei der Umstellung auf CDS folgende Fristen einhalten:

  • Phase 1: Ab 1. Oktober 2022 können britische Importeure keine Einfuhrzollanmeldungen mehr über CHIEF abgeben.
  • Phase 2: Ab 1. April 2023 können keine Ausfuhranmeldungen mehr über CHIEF abgewickelt werden.

Ab 1. April 2023 muss CDS für alle Zollanmeldungen genutzt werden. Die britischen Zollbehörden (HMRC) stellen umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung.

(Quelle: ZDH)

Stand: 06.07.2022

Aussetzung der EU-Zölle auf alle ukrainischen Exporte

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges hat das EU-Parlament sich dafür ausgesprochen, die Einfuhrzölle auf alle ukrainischen Ausfuhren in die Europäische Union für ein Jahr auszusetzen und somit die Wirtschaft des Landes zu unterstützen. Die Einfuhrzölle auf Industriegüter und Agrarerzeugnisse sowie alle Antidumping- und Schutzmaßnahmen der EU gegenüber ukrainischen Stahlausfuhren wurden für die Dauer eines Jahres vollständig aufgehoben.

Die EU ist der wichtigste Handelspartner der Ukraine - 2021 entfielen mehr als 40 Prozent des gesamten Warenhandels auf diese Partnerschaft. 

(Quelle: ZDH)

Stand: 27.06.2022

Russland: 6. Sanktionspaket in Kraft

Als Reaktion auf den Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine hat die Europäische Union die Sanktionsmaßnahmen am 3. Juni 2022 erneut erweitert. Mit dem sechsten Sanktionspaket sind sowohl neue güter- als auch personenbezogene Beschränkungen in Kraft getreten.

Im Bezug zu Russland erfolgte die Verschärfung durch Anpassung der bestehenden Verordnung (EU) Nr. 833/2014 durch die Verordnung (EU) 2022/879.

Das 6. Sanktionspaket enthält u. a. ein Verbot der Einfuhr von russischem Rohöl und russischen Erdölerzeugnissen auf dem Seeweg, die in Anhang XXIV der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 aufgeführt sind. Für die Einführung des Verbots gelten bestimmte Übergangszeiträume, damit sich der Sektor und die Weltmärkte anpassen können, sowie eine vorübergehende Ausnahme für Pipeline-Rohöl.

Aktuelle Informationen zu den geltenden Embargovorschriften finden Sie auf der BAFA-Internetseite im Unterpunkt Russland sowie hinsichtlich der Ölimporte im Unterpunkt Mineralölstatistik.

(Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

Stand: 14.06.2022

Niederlande: Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens ab 01.01.2023

Das Doppelbesteuerungsabkommen mit den Niederlanden wird ab dem 01.01.2023 geändert. Betroffen hiervon sind u.a. die steuerliche Definition von Betriebsstätten, die Quellensteuerreduktion bei Dividenden und die Leistungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung.

Änderung der Betriebsstättendefinition

Nach dem Doppelbesteuerungsabkommen dürfen Gewinne eines Unternehmens nur dann im anderen Vertragsstaat besteuert werden, wenn dieses dort über eine Betriebsstätte verfügt und die Gewinne dieser Betriebsstätte zuzurechnen sind. Bisher führten bestimmte Unternehmenstätigkeiten pauschal dazu, dass ausnahmsweise keine Betriebsstätte im anderen Vertragsstaat besteht. Diese Ausnahmetat­bestände werden nun dahin gehend eingeschränkt, dass sie künftig insgesamt lediglich vorbereitender Art sein oder nur eine Hilfstätigkeit darstellen dürfen. Somit gelten ab 2023 insbesondere auch Läger als Betriebsstätte. Dies ist dann mit der Erfüllung verschiedener gesetzlicher und steuerlicher Auflagen verbunden.

Quellensteuer auf Dividenden

Die Quellensteuer auf Schachteldividenden beträgt derzeit max. 5 % des Bruttobetrags, wenn der Dividendenempfänger bzw. Nutzungsberechtigte eine Kapitalgesellschaft ist, die unmittelbar zu mindestens 10 % an der dividendenzahlenden Gesellschaft beteiligt ist. Künftig muss zusätzlich die Beteiligung mindestens 365 Tage (einschließlich des Tages der Dividendenzahlung) bestanden haben.

Gesetzliche Renten

Leistungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung (z. B. Renten) sind künftig im Quellenstaat und nicht mehr im Ansässigkeitsstaat zu besteuern.

(Quelle: HLB Dr. Stückmann und Partner)

Stand: 13.06.2022

Aktuelle Corona-Regeln für Einreisen nach Deutschland

Am Samstag, 11. Juni wurden sämtliche COVID-19-Einreisebeschränkungen nach Deutschland vorläufig aufgehoben. Das bedeutet, dass Einreisen nach Deutschland nun wieder zu allen Reisezwecken zulässig sind (auch Tourismus- und Besuchsreisen). Die Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises ist nicht mehr erforderlich.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Stand: 18.05.2022

Projekt THAMM – Faire Gewinnung von Fachkräften und Auszubildenden aus Nordafrika

In vielen Branchen in Deutschland werden Fachkräfte dringend gebraucht. Zahlreiche Stellen für Auszubildende und qualifizierte Fachkräfte bleiben jedes Jahr unbesetzt. Ohne die Gewinnung von Arbeitskräften aus dem Ausland wird sich diese Herausforderung mittel- und langfristig kaum bewältigen lassen. In den Kooperationsländern des Projekts, Ägypten, Marokko und Tunesien, fehlt es hingegen häufig an beruflichen Perspektiven.

Hier setzt das Projekt THAMM an und entwickelt mit Akteuren in den Partnerländern und in Deutschland Wege der sicheren und fairen Arbeitsmigration. So können in Deutschland freie Stellen besetzt werden und die Kooperationsländer und Projektteilnehmer*innen profitieren u.a. von einem erweiterten Angebot an Beschäftigungsperspektiven. Umgesetzt wird das Projekt THAMM von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA).

THAMM ist durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beauftragt und wird durch die Europäische Union (EU) kofinanziert.

Weitere Informationen zum Projekt und dem Leistungsangebot finden Sie hier

(Quelle: GIZ)

Stand 03.05.2022

Schutzschild der Bundesregierung für von Kriegsfolgen betroffene Unternehmen startet Schritt für Schritt

Das Kriegsgeschehen in der Ukraine hat spürbare Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Zusätzlich zu den stark gestiegenen Energiepreisen wirken sich auch die getroffenen Sanktionen auf die wirtschaftliche Situation der Unternehmen in Deutschland aus. Aus dem Maßnahmenpaket, welches bereits am 8. April von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und Bundesfinanzminister Christian Lindner vorgestellt wurde, gehen nun die ersten beiden Programme an den Start:

  1. Die Erweiterungen bei den Bund-Länder-Bürgschaftsprogrammen für vom Ukraine-Krieg nachweislich betroffene Unternehmen sind bereits gestartet. Dies betrifft die Bürgschaftsbanken und das Großbürgschaftsprogramm. Hier können Anträge seit dem 29. April 2022 gestellt werden.
  2. In Kürze startet das „KfW-Sonderprogramm UBR 2022“, um kurzfristig die Liquidität der von dem Ukraine-Krieg nachweislich betroffenen Unternehmen zu sichern. Unternehmen aller Größenklassen und Branchen erhalten Zugang zu zinsgünstigen Krediten mit weitgehender Haftungsfreistellung der Hausbanken. Zusätzlich wird eine Konsortialfinanzierungsvariante mit substantieller Risikoübernahme angeboten. Dieses Programm startet voraussichtlich am 9. Mai 2022

Weitere Informationen zu den o.g. Programmen und dem Maßnahmenpaket finden Sie hier.

(Quelle: Bundesfinanzministerium)

Stand 28.03.2022

Russland-Ukraine-Krieg: GTAI-Sonderseite informiert über aktuelle Sanktionen

Im Russland-Ukraine-Krieg haben mittlerweile zahlreiche Staaten mit massiven Sanktionen gegen russische Unternehmen und einflussreiche Personen reagiert. Mit Gegenmaßnahmen wie Kapitalverkehrskontrollen oder Ausfuhrverboten versucht Russland hingegen, die Lage zu stabilisieren. Die Spirale aus Sanktionen und Gegenreaktionen wird sich wohl vorerst weiterdrehen.

Angesichts der Dynamik der aktuellen Ereignisse hat Germany Trade & Invest (GTAI) eine Sonderseite ins Leben gerufen. Dort erhalten Sie die wichtigsten Informationen zu aktuellen Sanktionen der EU und anderer Länder, den russischen Gegenmaßnahmen sowie den Auswirkungen des Krieges auf einzelne Märkte und Branchen.

(Quelle: GTAI)

Stand 08.03.2022

Russland-Ukraine Konflikt: Alle Sanktionen auf einen Blick

Sanktionen sind die derzeit wichtigsten Waffen des Westens. Das Recherchezentrum CORRECTIV aktualisiert tagesaktuell, welche individuellen Sanktionen gegen wen verhängt werden, stellt diese im Sanktionstracker zusammen und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.

Stand 04.03.2022

Änderungen der Coronavirus-Einreiseverordnung

Am 3. März 2022 ist die Dritte Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung (Corona-EinreiseV) in Kraft getreten. Damit sind seit dem 3. März 2022 keine Staaten und Regionen mehr als Hochrisikogebiete eingestuft.

Zudem legt die Verordnung die Gültigkeitsdauer der Impf- und Genesenennachweise für die Einreise nach Deutschland neu fest. Demnach ist ein Genesenennachweis in einem Zeitraum von mindestens 28 Tagen bis höchstens 90 Tagen nach der Testung gültig.

Vollständiger Impfschutz besteht bei insgesamt drei Einzelimpfungen mit in der EU zugelassenen oder äquivalenten Impfstoffen und wenn die letzte Impfung mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt ist (§ 2 Nr. 10a bis c Corona-EinreiseV). Davon abweichend sind nur zwei Einzelimpfungen erforderlich, wenn:

  • die Zweitimpfung nicht mehr als 270 Tage zurückliegt,
  • die betroffene Person einen bei ihr durchgeführten positiven Antikörpertest nachweisen kann, der zu einer Zeit durchgeführt wurde, zu der die betroffene Person noch keine Einzelimpfung gegen Corona erhalten hat,
  • die betroffene Person mit Corona infiziert war und die dem Testnachweis zugrundeliegende Testung zu einer Zeit erfolgt ist, zu der die betroffene Person noch nicht die Zweitimpfung erhalten hat,
  • die betroffene Person sich nach der Zweitimpfung mit Corona infiziert hat und seit dem Tag der Testung 28 Tage vergangen sind.

Bis zum 30. September 2022 ist von einem vollständigen Impfschutz auch bei einer Einzelimpfung auszugehen, wenn vor der ersten Impfung ein positiver Antikörpertest durchgeführt wurde oder nach Erhalt der ersten Impfdosis eine Infektion nachgewiesen werden kann.

Stand 04.03.2022

Russland-Ukraine-Konflikt: Prüfung von Russland-Geschäften

Außenwirtschaftliche Geschäfte, in die eventuell russische Oligarchen oder von ihnen kontrollierte Firmen verwickelt sind, können unter die aktuellen EU-Russland-Sanktionen fallen und sollten daher im Vorfeld sorgfältig geprüft werden. Die jeweils aktuellen Übersichten der sanktionsgelisteten Personen und Unternehmen sind auf einer Sonderseite der GTAI zu finden.

Bei diesbezüglichen Unsicherheiten sollte nach Auskunft des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Zweifel ein Antrag auf Ausfuhr gestellt werden. Das kann beim BAFA online über folgenden Link geschehen: https://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/Ausfuhrkontrolle/Antragsstellung/ELAN-K2/elan-k2_node.html. Mit dem Bescheid des BAFA erlangt das Geschäft Rechtssicherheit.

(Quelle: ZDH)

Stand 21.02.2022

Kommission fördert die Qualifizierung und Umschulung von Arbeitnehmern im Baugewerbe

Mit Unterstützung der Europäischen Kommission hat der Bausektor eine Qualifikationspartnerschaft im Rahmen des Pakts für Kompetenzen ins Leben gerufen. Ziel der Partnerschaft ist es, in den nächsten fünf Jahren mindestens 25 Prozent der Arbeitskräfte des Baugewerbes höher zu qualifizieren oder umzuschulen. Der Schwerpunkt der Partnerschaft liegt auf Kompetenzen in Bereichen wie Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung und trägt somit dazu bei, dass das Baugewerbe mit dem grünen und digitalen Wandel Schritt hält.

(Quelle: Europäische Kommission)

Stand 01.02.2022

Digitales COVID-Zertifikat der EU: Seit dem 1. Februar gilt die 270-Tage-Akzeptanzfrist für Impfbescheinigungen

Seit dem 1. Februar 2022 gelten neue Vorschriften für das digitale COVID-Zertifikat der EU: Für Reisen innerhalb der EU wird ein verbindlicher Anerkennungszeitraum von 270 Tagen (9 Monate) für Impfzertifikate festgelegt. Das bedeutet, dass die Mitgliedstaaten Impfbescheinigungen für eben diesen Zeitraum (270 Tage) nach Abschluss der Erstimpfungsserie akzeptieren müssen.

Für einen Ein-Dosis-Impfstoff bedeutet dies 270 Tage ab der ersten und einzigen Impfung. Bei einem Zweifach-Impfstoff sind es 270 Tage ab der zweiten Impfung oder, im Einklang mit der nationalen Impfstrategie, ab der ersten und einzigen Impfung nach der Genesung vom Virus.

Die Mitgliedstaaten können weder eine kürzere noch eine längere Akzeptanzfrist vorsehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: Europäische Kommission)

Stand 31.01.2022

INTRASTAT 2022: Statistisches Bundesamt veröffentlicht aktualisierten Leitfaden

Mit Beginn des Jahres 2022 sind eine Reihe von Änderungen bei der Abgabe der Intrahandelsstatistik (INTRASTAT) zur Erfassung des Warenverkehrs im EU-Binnenmarkt in Kraft getreten.

  • U.a. müssen in Versendungsmeldungen künftig die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Warenempfängers und das Ursprungsland der Ware eingetragen werden. Ist das Ursprungsland nicht bekannt, soll laut DESTATIS das vermutliche Ursprungsland angegeben werden.
  • Des weiteren sind Änderungen bei der Codierung der „Art des Geschäfts” und bei der Nutzung von Sammelnummern (Kapitel 99) zu beachten.

DESTATIS hat die Änderungen jetzt in einer aktualisierten Fassung seines „Leitfaden zur Intrahandelsstatistik 2022“ konsolidiert. Sie gelten ab der INTRASTAT-Meldung für Januar 2022.

(Quelle: DIHK)

Stand 28.01.2022

ATLAS-Verfahrensanweisung aktualisiert

Ab sofort steht eine aktualisierte Verfahrensanweisung zum IT-Verfahren ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungs-System) auf der Zollwebsite zur Verfügung. 

Die Neuerungen betreffen u. a. die neuen ATLAS-Module „IMPOST“ und „ZELOS“.

ATLAS-IMPOST ist seit dem 15. Januar 2022 in Betrieb. Diese Anwendung kann für die Anmeldung und Überlassung von Sendungen mit geringem Wert mittels eines reduzierten Datensatzes zum zoll- und steuerrechtlich freien Verkehr genutzt werden. Hierfür ist eine Anmeldung für Post- und Kuriersendungen (APK) mit einem Warenwert von bis zu 150 Euro abzugeben.

ATLAS-ZELOS dient dem zentralen elektronischen Austausch von Unterlagen, Anfragen oder Stellungnahmen zwischen Zoll und Unternehmen. Über die Anwendung können Abfertigungszollstellen und Hauptzollämter bei Bedarf vom Unternehmen weitere Unterlagen und/ oder Stellungnahmen zu diversen Vorgängen elektronisch anfordern.

(Quelle: DIHK)

Stand 24.01.2022

Neues Verfahren bei A1-Bescheinigungen für Selbständige

Wer als Selbständiger im Ausland arbeitet und weiter in Deutschland sozialversichert sein möchte, braucht hierfür eine sogenannte A1-Bescheinigung, die jetzt digital über das Portal sv.net unter https://standard.gkvnet-ag.de/svnet/ beantragt werden muss. Ein Papierformular gibt es für Selbständige künftig nicht mehr.

Die A1-Bescheinigung benötigen Selbständige, wenn sie vorübergehend im europäischen Ausland, in der Schweiz oder im Vereinigten Königreich arbeiten. Damit wird bestätigt, dass auch während der vorübergehenden Auslandstätigkeit das deutsche Sozialversicherungsrecht gilt, unabhängig davon, ob in Deutschland Versicherungspflicht in der Sozialversicherung besteht.

Neu ist: Auch Solo-Selbständige ohne Betriebsnummer können nun die A1-Bescheinigung über Sv.net beantragen. Bisher war eine Anmeldung über dieses Portal nur mit Betriebsnummer möglich.

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema auf einen Blick.   

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rhein-land-Pfalz, über das Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.drv-rlp.de

(Quelle: Deutsche Rentenversicherung)

Kostenloses Online-Übersetzungstool für Unternehmer

eTranslation
Das kostenlose Maschinenübersetzungstool der Europäischen Kommission hilft bei der Übersetzung von Unterlagen und Texten Zeit und Geld zu sparen. Es deckt alle 24 offiziellen Sprachen sowie Isländisch, Norwegisch und Russisch ab. Vertraulichkeit und Sicherheit aller übersetzten Daten sind dabei garantiert.

DeepL
Das Übersetzungstool kann bis zu einer Textlänge von 5000 Zeichen kostenlos genutzt werden. Neben einzelnen Begriffen werden auch ganze Word-Dokumente (.docx) sowie PowerPoint-Präsentationen (.pptx) in 11 Sprachen übersetzt.

Der Einstieg ins Auslandsgeschäft beginnt schon im Inland!

Gerade für kleine und mittlere Handwerksbetriebe gibt es viele gute Gründe über den „deutschen Tellerrand“ hinauszublicken:

  • Made in Germany: Das deutsche Handwerk und die „deutsche Gründlichkeit“ wird im Ausland hoch geschätzt
  • Globalisierung leben: Werden Sie Teil der Marktentwicklung im Ausland und profitieren Sie vom Wachstum internationaler Märkte
  • Heute schon an morgen denken: Ein zweites Standbein "Auslandsgeschäft" sichert Arbeitsplätze im Inland und höhere Gewinnmargen
  • Dran bleiben: Erweitern Sie Ihr Know-How über Landesgrenzen hinweg
Wie unterstützen wir Sie dabei?

Beratung: Wir begleiten Sie - ganz individuell und kostenfrei - bei der Planung und informieren Sie über einzuhaltende Formalitäten und länderspezifische Besonderheiten. Um die erforderlichen Formalitäten zu erledigen, müssen Vorlauffristen eingeplant werden.

Information: Sie benötigen aktuelle Länderleitfäden oder Merkblätter? Diese erhalten Sie - selbstverständlich kostenfrei - bei uns. Sprechen Sie uns gerne an und profitieren Sie auch von unseren WebSeminaren und unserem Außenwirtschafts-Newsletter.

Veranstaltungen: Seminare, Messen & Unternehmerreisen

Kontakte knüpfen - aber richtig

Messen im In- und Ausland

Messen sind noch immer eine ideale Möglichkeit, neue Geschäftskontakte zu knüpfen, die eigenen Produkte und Dienstleistungen vor Fachpublikum zu präsentieren und die Mitbewerber unter die Lupe zu nehmen. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps an die Hand und unterstützen Sie (auch im Hinblick auf Ihr Budget) u.a. bei der Durchführung sowie Vor- und Nachbereitung Ihrer Messebeteiligung.

Kleine und mittlere Unternehmen in Rheinland Pfalz profitieren darüber hinaus von einem Messezuschuss von bis zu 5.000 €. Nähere Informationen finden Sie hier

Programme

Landesprogramme

Das Programm "Gemeinsam auf Auslandsmärkte" unterstützt kleine und mittlere Unternehmen auf ihrem Weg zur Erschließung neuer, internationaler Absatz- und Beschaffungsmärkte. Gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium organisieren wir für Sie ein vielfältiges Angebot an Wirtschaftsreisen sowie Reisen zu Messen und Fachseminaren. Was bringt Ihnen dieses Programm?

Lernen Sie Land und Leute kennen und knüpfen Sie wertvolle Kontakte – wichtige Grundpfeiler für die Erschließung ausländischer Märkte. 

Bundesprogramme

Auch der Bund bietet verschiedene Programme im Rahmen der Auslandsmarkterschließung an.

Hierzu zählen u.a.:

  • Auslandsmesseprogramm
    Das BMWi beteiligt sich weltweit an internationalen Messen und bietet deutschen Unternehmen über Firmengemeinschaftspräsentationen die Möglichkeit, sich auf attraktiven Märkten zu präsentieren.
  • Markterschließungsprogramm KMU
    Mit dem Markterschließungsprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) KMU verschiedenster Branchen bei der Erschließung von Auslandsmärkten.
  • Messeprogramm für junge innovative Unternehmen
    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Teilnahme junger innovativer Unternehmen an ausgesuchten internationalen Leitmessen in Deutschland.

Weitere Förderprogramm des Bundes finden Sie hier.

Kooperationen

  • Enterprise Europe Netwerk (EEN)
    Das Enterprise Europe Network ist ein europäisches Netzwerk, mit dem Ziel kleine und mittelständische Unternehmen bei Kooperationen, Technologietransfer und strategischen Partnerschaften zu unterstützen. Hierzu zählt z.B. die Unterstützung bei der Suche nach Geschäftspartnern im Ausland und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei Forschungsvorhaben. Sprechen Sie uns gerne an!
  • EIC Trier GmbH (Europa- und Innovationscentre)
    Die wichtigsten Handelspartner für deutsche Unternehmen bleiben weiterhin die EU und EFTA-Staaten. Das EIC Trier unterstützt rheinland-pfälzische Unternehmen bei der Markterschließung, Geschäftsabwicklung und Auftragsbeschaffung in Europa.
  • IHK/HwK-Auftragsberatungscentre Rheinland-Pfalz (abc-centre)
    Öffentliche Aufträge bergen erhebliches Geschäftspotential für leistungsfähige Unternehmen aller Branchen. Das IHK/HwK-Auftagsberatungscentre Rheinland-Pfalz (abc) ist die zentrale Serviceeinrichtung der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern für das öffentliche Auftragswesen und bietet Unternehmen und Auftraggebern ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot zum öffentlichen Auftragswesen.

Auftragsabwicklung

Grenzenlose Möglichkeiten für gutes Handwerk

Ob Auftragsabwicklung, Export von Waren oder strategische Markterschließung… Mit den richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt wird Ihr Auslandsgeschäft ein Erfolg – wir unterstützen Sie bei Fragen zu Ihren Auslandsaktivitäten!

Bei uns erhalten Sie u. a. ....

  • Informationen zu Kooperationsbörsen, Unternehmerreisen und Messen
  • Leitfäden und Merkblätter zu verschiedenen Ländern
  • Informationen zu Meldepflichten und Bestimmungen im Ausland

Ihre Außenwirtschaftsberatung unterstützt Sie kostenfrei bei Ihrem Einstieg ins Auslandsgeschäft, aber auch selbstverständlich dann, wenn Sie bereits Erfahrungen im Auslandsgeschäft haben.

Veranstaltungen

  • Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant.

Die für 2022 geplanten Seminare werden vorerst in Form von WebSeminaren stattfinden.

Ihre Anmeldung mit Angabe der persönlichen E-Mail-Adresse erfolgt über export@hwk-koblenz.de. Sie können bis eine Woche vor dem Seminar-Termin von der Anmeldung zurücktreten. Sollten Sie sich angemeldet haben und wir bis zu diesem Zeitpunkt keine Abmeldung erhalten, gilt der Platz als gebucht. Danach erhalten Sie eine Rechnung und nach Zahlungseingang den Zugangscode zur online-Plattform. Das WebSeminar wird auf der Plattform „GoToWebinar“ durchgeführt. Weitere Details erhalten Sie mit dem Zugangscode. Nicht angemeldete Teilnehmer werden auf der Seminar-Plattform ausgeschlossen.

Zusätzlich zu den o.g. Seminaren der HwK, machen wir Sie gerne auf folgende interessante Veranstaltungen aufmerksam:

  • 11. bis 15.10.2022
    HOLZ in Basel
    Die „Holz“ ist für rund 35 000 Schreiner, Holzbauer und Vertreter aus Handel und Industrie traditionell das wichtigste Branchenevent in der Schweiz. Sie ist Plattform aller relevanten Marktteilnehmer im Bereich der Maschinen und Werkzeuge in der Schweiz und bietet eine umfassende, zukunftsweisende und erlebnisorientierte Präsentations- und Networking-Plattform.
    Weitere Informationen zur Messe finden Sie hier.
    Die deutsche Repräsentanz der Messe Basel unterstützt interessierte Messeteilnehmer bei der Buchung und Platzierung, und sorgt für einen reibungslose Ablauf. Die Kontaktdaten sind:
    MCH Messe Schweiz (Basel) AG
    Repräsentanz für Deutschland
    Balland Messe-Vertrieb GmbH
    Vogelsanger Weg 45a - 50858 Köln
    Postfach 46 01 42 - 50840 Köln
    phone +49 221 94 86 45 14
    fax + 49 221 94 86 45 9
    h.taise@balland-messe.de
    www.balland-messe.de

  • 24. bis 26.11.2022
    denkmal in Leipzig
    Die denkmal ist die Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, auf der sich alle zwei Jahre die nationale und internationale Fachwelt in Leipzig trifft. Hier präsentieren sich namhafte Unternehmen mit Spezialprodukten, nationale und internationale Marktführer, Fachbetriebe, Handwerker, Restauratoren, Architekten und Institutionen. Ein Fokus liegt auf traditionellen, seltenen Handwerks- und Restaurierungstechniken und wird durch die Fachmesse Lehmbau ergänzt.
    Tickets sind ab Ende September online verfügbar. Weitere Informationen zur Denkmal finden Sie hier


Newsletter

In regelmäßigen Abständen versorgen unsere AußenwirtschaftsNews Sie mit den wichtigsten Informationen rund um die Außenwirtschaft. Ob neue gesetzliche Regelungen, Veranstaltungshinweise oder handwerksrelevante Entwicklungen im Ausland: Mit unserem Newsletter halten wir Sie, natürlich kostenlos, per Email auf dem Laufenden.

Die aktuelle Ausgabe unserer AußenwirtschaftsNews finden Sie hier.

Sie möchten unseren Newsletter kostenfrei und unverbindlich erhalten? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an export@hwk-koblenz.de.



Nützliche Tools

  • AUMA: Verband der deutschen Messewirtschaft
  • BAFA: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
  • iXPOS: Markterschließungsprogramm für Unternehmen Gewerberecht






Christina Zeutzheim

Christina Zeutzheim

Diplom-Volkswirtin

Rizzastraße 24-26
56068 Koblenz
Tel. 0261 398-245
beratung--at--hwk-koblenz.de