Das Hochwasser der Ahr richtete enorme Schäden an, wie hier in Dernau
HwK Koblenz
Das Hochwasser der Ahr richtete enorme Schäden an, wie hier in Dernau

Hochwasserhilfe - Handwerk hilft!

Aktuelle Informationen und Hinweise zur Hochwasserhilfe

Aufgrund der aktuellen Situation sind unsere Leitungen zeitweise belegt. Gerne bieten wir Ihnen schnellstmöglich einen Rückruf an.

Sie können Ihre Anfrage auch gerne schriftlich an hochwasserhilfe@hwk-koblenz.de senden.

Untenstehend finden Sie aktuelle Mitteilungen und Informationen zur Hochwasserhilfe.

Ihre Handwerkskammer Koblenz

Kontaktmöglichkeiten der HwK

Kontaktformular der HwK Koblenz

hochwasserhilfe@hwk-koblenz.de

0261 398-251

+++Aktuelle Mitteilungen für Betriebe+++



Kreis Ahrweiler: Prozess der Antragstellung auf Auszahlung von Spendengeldern angepasst!

Ab sofort können Anträge auf eine finanzielle Soforthilfe durch Spendengelder nur noch telefonisch über die Hotline 02641/975-960 oder -961 gestellt werden.

Nicht mehr per E-Mail!

Hierbei handelt es sich nicht, um die Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz (Soforthilfe RLP 2021) sondern um die Auszahlung der beim Kreis Ahrweiler eingegangenen Spenden.

Weitere Informationen finden Sie unten, unter: „Kreis Ahrweiler zahlt erste Spendengelder für Hochwasseropfer aus - Hotline gestartet“

Steuerliche Erleichterungen für Spenden & Spendenaktionen

Gemäß Pressemitteilung des rheinlandpfälzischen Finanzministeriums wurden weitere steuerliche Erleichterungen für Spenden aus dem privaten und unternehmerischen Bereich veranlasst:

Erleichterungen bei Spenden aus dem unternehmerischen Bereich

Nachfolgende Unterstützungsleistungen können als Betriebsausgaben abgezogen werden:

  • Öffentlichkeitswirksame Unterstützungsleistungen von Unternehmen an die Opfer der Hochwasserflut
  • Unterstützungsleistungen von Unternehmen an geschädigte Geschäftspartner zur Aufrechterhaltung der Geschäftsbeziehungen
  • Unterstützungsleistungen von Freiberuflern und Handwerkern, die über die Spendenaufrufe ihrer Berufskammern und Innungen an die Berufskolleginnen und Berufskollegen für deren Wiederaufnahme der Berufstätigkeit geleistet werden
  • Unterstützungsleistungen von Unternehmen in Form von Sachzuwendungen aus dem Betriebsvermögen oder dem Einsatz betrieblicher Wirtschaftsgüter zugunsten der geschädigten Personen und mit der Schadensbewältigung befassten Einrichtungen à betrifft z.B. auch den Maschineneinsatz von Bauunternehmen und Landwirten im Rahmen der Hilfeleistungen bei der unmittelbaren Gefahrenabwehr und der allgemeinen Aufräumarbeiten.

Ergänzend hierzu gelten für solche Hilfeleistungen von Unternehmen auch im Bereich der Umsatzsteuer Begünstigungen.   Bei der Verwendung unternehmerischer Gegenstände oder der Erbringung von Hilfsleistungen zur Bewältigung der unwetterbedingten Schäden wird befristet bis zum 31. Oktober 2021 auf die Besteuerung sogenannter unentgeltlicher Wertabgaben verzichtet. Dies gilt in einem bestimmten Umfang auch für Sachspenden aus einem Unternehmensvermögen.

Erleichterungen bei Spenden von steuerbegünstigten Körperschaften

Steuerbegünstigte Körperschaften, die nach ihrer Satzung keine mildtätigen Zwecke fördern, können ihre im Rahmen einer Sonderaktion eingeworbenen Spenden entweder an eine Einrichtung, die z. B. mildtätige Zwecke fördert oder eine inländische juristische Person des öffentlichen Rechts weiterleiten oder die gesammelten Mittel unmittelbar selbst zur Unterstützung der vom Unwetter Geschädigten einsetzen, ohne um ihren Gemeinnützigkeitsstatus bangen zu müssen.

Die steuerbegünstigten Körperschaften können Soforthilfen bis zur Höhe von 5.000 € ohne weitergehende Prüfung an die geschädigten Personen auszahlen. Unterstützungsleistungen zugunsten geschädigter UnternehmerInnen sind allerdings insoweit ausgeschlossen, als sie nicht den privaten, sondern den betrieblichen Schaden betreffen.

Steuerbegünstigten Körperschaften ist es außerdem gestattet, ihre nicht zur Verwirklichung ihrer eigenen satzungsmäßigen Zwecke notwendigen vorhandenen Mittel zur Unterstützung der von Hochwasser Betroffenen zu spenden.

Quelle: Ministerium der Finanzen RLP

Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Arbeitgebern

Auf Antrag der betroffenen Arbeitgeber können die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate Juli bis September 2021 gestundet werden.

Lt. GKV-Spitzenverband bestehen auch keine Bedenken, wenn hiervon Beiträge erfasst werden, die bereits vor dem genannten Zeitraum fällig wurden. Auf Sicherheitsleistungen, Stundungszinsen sowie Säumniszuschläge oder Mahngebühren wird bei der Stundung verzichtet. Sofern Säumniszuschläge oder Mahngebühren bereits erhoben wurden oder noch werden, sollen sie auf Antrag des Arbeitgebers erlassen werden.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Quelle: ZDH

Kreis Vulkaneifel zahlt ebenfalls erste Spenden an Flutopfer aus!

Um die bisher eingegangenen Spendengelder schnellstmöglich an betroffene private Haushalte im Landkreis Vulkaneifel auszahlen zu können, hat sich der Stiftungsrat der Bürgerstiftung des Landkreises Vulkaneifel darauf verständigt, dass pro Haushalt ein Sockelbetrag von 1.500 € an Hochwasserhilfe ausgezahlt wird. Pro Haushaltsmitglied gibt es zusätzlich jeweils weitere 500 € auf den gezahlten Sockelbeitrag. In besonderen Härtefällen kann die Höhe dieser Hilfen im begründeten Einzelfall auch höher ausfallen.

Antragstellung ab sofort möglich.

Anträge können bei der Geschäftsstelle der Bürgerstiftung des Landkreises Vulkaneifel gestellt werden. Das Antragsformular finden Sie hier.

Nach Antragstellung werden die Hilfen schnellstmöglich ausgezahlt.

Quelle: Landkreis Vulkaneifel

Ahr-Akademie der Handwerkskammer steht Betrieben ab sofort als Notbüro zur Verfügung

Die Handwerkskammer Koblenz stellt Betrieben aus dem betroffenen Gebiet ab sofort die Räumlichkeiten der Ahr-Akademie in der Wilhelmstraße 20, Bad Neuenahr-Ahrweiler, zur kostenfreien Nutzung als Notbüro zur Verfügung. Stromnetz sowie die Internetverbindung funktionieren, zudem werden diverse Geräte (auch Mobilgeräte) zur Verfügung gestellt. Die Akademie ist personell besetzt und unter 0261/398-309 erreichbar.

Soforthilfen für private Haushalte ab sofort beantragbar!

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt betroffene private Haushalte mit finanziellen Soforthilfen als Billigkeitsleistungen nach Maßgabe des § 53 Landeshaushaltsordnung sowie der beigefügten Richtlinie für die Gewährung von staatlichen Soforthilfen des Landes bei außergewöhnlichen Notlagen in privaten Haushalten aufgrund des Elementarschadensereignisses in den Landkreisen Ahrweiler, Bitburg-Prüm, Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und der Stadt Trier im Juli 2021 (insbesondere im Zeitraum vom 14. bis 15. Juli) - Soforthilfe RLP 2021.

Voraussetzung für die Auszahlung der Soforthilfen ist eine Schadenshöhe von mindestens 5.000 €, die nicht durch sofort erzielbare Versicherungsleistungen abgedeckt ist.

Höhe der Zuwendung:

  • Je Haushaltsvorstand 1.500 Euro
  • Je weitere im Haushalt lebende Person 500 Euro
  • Höchstbetrag max. 3500 Euro

Wichtig: die im Haushalt lebenden Personen müssen am Ort des Schadensereignisses mit Hauptwohnsitz gemeldet sein.

Beantragung LK Ahrweiler

Für den Landkreis Ahrweiler übernimmt das Statistische Landesamt im Rahmen der Amtshilfe die Abwicklung der finanziellen Soforthilfen. Betroffene aus dem Landkreis Ahrweiler können die Soforthilfe online oder schriftlich beim Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz beantragen. Eine telefonische Beantragung ist leider nicht möglich. Die entsprechenden Vordrucke und weitere Informationen finden Betroffene aus dem Kreis Ahrweiler hier.

Hotline des Statistischen Landesamtes zur Beantwortung von Fragen zum Antragsformular: 02603 71 1234 & 02603 71 4321 (ab Fr, 23.07. geschaltet; täglich von 8-20 Uhr)

Beantragung LK Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Stadt Trier

Die Anträge der Landkreise Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und der Stadt Trier sind bei der zuständigen Kreisverwaltung bzw. der Stadtverwaltung Trier einzureichen.

Das Antragsformular sowie die Richtlinie für die Gewährung von staatlichen Soforthilfen des Landes bei außergewöhnlichen Notlagen in privaten Haushalten aufgrund von Elementarschadensereignissen finden Betroffene der Landkreise Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und der Stadt Trier hier.

Quelle: Landesregierung

Kreis Ahrweiler zahlt erste Spendengelder für Hochwasseropfer aus - Hotline gestartet

Betroffene der Flutkatastrophe können formlos Anträge auf eine finanzielle Soforthilfe beim Kreis Ahrweiler stellen.

Die Antragstellung erfolgt telefonisch über die Hotline 02641/975-960 oder -961.

Wichtig: Diese erste Soforthilfe dient dazu, kurzfristig Geld für das Nötigste zu haben. Die Soforthilfe dient nicht als Aufbauhilfe oder um die entstandenen Schäden abzudecken. Die Soforthilfe erfolgt unabhängig von der Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz.

Folgende Angaben werden dafür benötigt:

  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Meldeadresse (die alte, auch wenn man im Moment eine andere Unterkunft hat)
  • Angabe ob Privathaushalt oder Gewerbebetrieb; falls Privathaushalt, die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen
  • Telefonnummer oder Mailadresse für Rückfragen sowie
  • eine Bankverbindung. Barauszahlungen oder Schecks sind leider nicht möglich.

Bei den Geldern, die ausgezahlt werden, handelt es sich um Spenden, die auf dem Konto der Kreisverwaltung eingegangen sind.

Pro Haushalt werden zwischen 1.000 und 2.000 € bereitgestellt.

Tilgungsaussetzung für ISB-Darlehen

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gewährt von der Flutkatastrophe betroffenen Kunden Tilgungsstundungen für ihre bestehenden ISB-Darlehen.

Programmdarlehen in der gewerblichen Förderung

Bei Programmdarlehen ohne Haftungsfreistellung wird die ISB auf formlosen Antrag der Hausbank auf dem Bankenleitweg großzügig Tilgungsaussetzungen gewähren. Dies gilt zunächst für Tilgungen bis zum 30.06.2022.

Zinsstundungen und Laufzeitverlängerungen sind damit nicht verbunden. Vor Beantragung der Tilgungsaussetzung sollten Sie jedoch auf jeden Fall Rücksprache mit Ihrer Hausbank halten, da eine Aussetzung ggf. Auswirkungen auf Ihre Risikobewertung haben wird (  wichtig bei zukünftigen Kreditanfragen).

Ansprechpartner:
Henning Köster
06131 6172-1326
henning.koester@isb.rlp.de

Programme der Wohnraumförderung

Betroffene Kunden können Zins- und Tilgungsstundungen für ISB-Darlehen beantragen.

Ansprechpartner/in:
Rudolf Jung
06131 6172-1744
rudolf.jung@isb.rlp.de
oder
Monika Rösner
06131 6172-1745
monika.roesner@isb.rlp.de

Quelle: Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz

Bundesfinanzministerium veranlasst weitere steuerliche Erleichterungen

Das Bundesfinanzministerium hat den steuerlichen Erleichterungen durch die Bundesländer zugestimmt und im Bereich der vom Zoll verwalteten Steuerarten (Einfuhr-USt, Verbrauchsteuern, Verkehrsteuern) steuerliche Erleichterungen veranlasst.

Die Zollverwaltung darf Geschädigten in den betroffenen Regionen für die vom Zoll verwalteten Steuern geeignete Erleichterungen zusichern.

Betroffene sollen bitte sobald als möglich mit dem für sie zuständigen Hauptzollamt Kontakt aufnehmen. Das zutreffende Hauptzollamt ist auf www.zoll.de in der Dienststellensuche zu finden.

Es sind folgende steuerliche Erleichterungen möglich:

  • Stundung von fälligen oder bis zum 31. Oktober 2021 fällig werdenden Steuern
  • Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand bei Fristverletzungen
  • Absehen von der Festsetzung von Steuern beziehungsweise Erlass aus Billigkeitsgründen im Falle nachweislicher Existenzgefährdung
  • Verzicht auf Verspätungszuschläge
  • Absehen von Vollstreckungsmaßnahmen bis 31. Januar 2022
  • keine steuerlichen Nachteile bei Verlust von steuerlich relevanten Unterlagen

Quelle: Bundesministerium der Finanzen / Generalzolldirektion

Bund beschließt umfangreiches Hilfspaket für Hochwasserregionen- Soforthilfe & Aufbauprogramm

Das Bundeskabinett hat heute schnelle und unbürokratische Finanzhilfen auf den Weg gebracht, um die vom Hochwasser betroffenen Regionen finanziell zu unterstützen. Es soll eine hälftige Beteiligung an den Soforthilfen der Länder i. H. v. zunächst 200 Mio. € sowie eine finanzielle Beteiligung an einem Aufbauprogramm durch den Bund erfolgen.

Das Hilfspaket besteht aus folgenden Elementen:

Schnelle und unbürokratische Soforthilfe
Der Bund wird sich zur Beseitigung unmittelbarer Schäden an Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur vor Ort sowie die Überbrückung von Notlagen mit Mitteln in Höhe von zunächst 200 Mio. € zur Hälfte an den Soforthilfen der Länder beteiligen. Damit stehen aktuell 400 Mio. € Gesamt-Soforthilfen zur Verfügung. Der Bund wird die zur Umsetzung erforderlichen Verwaltungsvereinbarungen mit den betroffenen Ländern kurzfristig auf den Weg bringen.

Umfassendes Aufbauprogramm
Die betroffenen Länder stehen in den kommenden Monaten und Jahren vor der enormen Aufgabe, die Schäden zu beseitigen und den Wiederaufbau zu organisieren. Der Bund sichert hierfür zu, sich an den geplanten Aufbauhilfen der Länder im erforderlichen Umfang finanziell zu beteiligen - wie bei früheren Hochwasserkatastrophen. Die konkrete Ausgestaltung der Aufbauhilfen wird Gegenstand gemeinsamer Gespräche von Bund und Ländern sein, wenn der aktuelle Gesamtschaden besser abgeschätzt werden kann.

Wiederherstellung der bundeseigenen Infrastruktur
Der Bund wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die bundeseigene Infrastruktur schnellstmöglich wiederherzustellen.

Verzicht auf Rettungskosten
Zudem verzichtet der Bund auf die Erstattung der Auslagen, die THW, Bundespolizei, Zollverwaltung, Bundeswehr sowie Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes beim Einsatz von Behelfsbrücken im Rahmen der Vor-Ort-Unterstützung entstehen.

Unterstützung durch EU-Solidaritätsfonds
Der Bund wird sich dafür einsetzen, dass zur Bewältigung der Hochwasserschäden auch Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds bereitgestellt werden und hierfür die erforderlichen Anträge stellen. Darüber hinaus ist der Bund zu Gesprächen mit den Ländern, über ein mögliches zukünftiges Absicherungssystem bereit, wenn sich die Gesamtheit der Länder an einer eventuell notwendigen solidarischen Finanzierung beteiligt.

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

Regionale Spendenkonten (Auswahl)

Die Kreishandwerkerschaft hat ein Spendenkonto ins Leben gerufen, um betroffenen Handwerksbetrieben schnell und unbürokratisch zu helfen und einen Wiederaufbau zu ermöglichen:

  • Sparkasse Koblenz
    Kontoinhaber: Kreishandwerkerschaft
    Stichwort: Handwerk hilft Handwerk
    IBAN: DE80 5705 0120 0000 3094 35

Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) und der Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland (LIV Rheinland) rufen zu Spenden für betroffene Friseursalons auf. Diesen Kolleginnen und Kollegen sollen die Spenden über den LIV Rheinland direkt zugutekommen.

  • Kontoinhaber: Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland
    IBAN: DE04586500300008036857
    BIC: MALADE51BIT

"Bäcker helfen Bäckern"

Der Zentralverband des Bäckerhandwerks und die Landverbände haben die Spendenaktion "Bäcker helfen Bäckern"  ins Leben gerufen. Kernstück der Aktion ist das "Flutbrot". Die Bäckereien wählen einfach ein Brot aus ihrem Sortiment aus und machen es für einige Wochen zu ihrem „Flut-Brot“. Pro verkauftem Flut-Brot spendet man dann einen Euro an den Karl Grüßer Unterstützungsverein.

Stichwort: Bäcker helfen Bäckern – Flutkatastrophe 2021
Kontoinhaber: Karl-Grüßer-Unterstützungsverein des Deutschen Bäckerhandwerks
IBAN: DE80 3806 0186 5602 7720 22
Bank: Volksbank Bonn Rhein-Sieg

Der Deutsche Fleischer-Verband (DFV) unterstützt betroffene Fleischer unter dem Motto „Kollegen helfen Kollegen“ ebenfalls mit einer Spendenaktion.

Stichwort: Hochwasserhilfe Fleischerhandwerk
Spendenkonto: Hilfswerk „Stiftung des Fleischerhandwerks“
IBAN: DE77 5008 0000 0198 0257 00

Der Kreis Ahrweiler und die Verbandsgemeinde Adenau haben Spendenkonten für die Betroffenen der Flutkatastrophe eingerichtet:

Stichwort "Hochwasserhilfe"

  • KSK Ahrweiler
    DE86 5775 1310 0000 3394 57

Stichwort "Bürgerfonds Hochwasser"

  • KSK Ahrweiler:
    DE18 5775 1310 0000 1000 24
  • Volksbank RheinAhrEifel
    DE55 5776 1591 0600 0220 00
  • Postbank Köln
    DE84 3701 0050 0017 2905 06
  • Raiffeisenbank Voreifel eG
    DE28 3706 9627 5838 0040 18

Weiterhin hat das Land Rheinland-Pfalz ein Spendenkonto eingerichtet. Unter dem Kennwort „Katastrophenhilfe Hochwasser“ können Spenden auf folgendes Konto bei der Sparkasse Mainz überwiesen werden:

Stichwort: „Katastrophenhilfe Hochwasser“

  • Sparkasse Mainz:
    Empfänger: Landeshauptkasse Mainz
    DE78 5505 0120 0200 3006 06

Kurzarbeit für Hochwasseropfer – Erleichterungen für Betriebe bei der Beantragung von  Kurzarbeitergeld (KUG)

Hochwasser und die daraus resultierenden Schäden sind laut Gesetz ein „unabwendbares Ereignis“, das zu Arbeitsausfällen führen kann. Daher können Betriebe, die vom Hochwasser betroffen sind, für ArbeitnehmerInnen und Auszubildende Kurzarbeitergeld für die Zeit des Arbeitsausfalls beantragen.

Dazu müssen betroffene Betriebe zunächst den Arbeitsausfalls bei der örtlichen Arbeitsagentur anzeigen. Die Anzeige muss unverzüglich nach Eintritt des Ereignisses erfolgen.

Wie? – Elektronisch über die Kurzarbeits-App (Google Playstore oder Appstore), online über www.arbeitsagentur.de oder über Ihren Steuerberater.

Die Bundesagentur für Arbeit hat in ihrer Presseinfo Nr. 28 vom 19.07.2021 Erleichterungen bekannt gegeben.

Grundsätzlich gelten für die aktuellen Hochwasserschäden die bestehenden gesetzlichen Regelungen für das Kurzarbeitergeld. Für einen Krisenfall, wie die Hochwasserkatastrophe gelten jedoch zusätzliche Erleichterungen:

  • Beschäftigte, in deren Betrieb die Arbeit wegen Hochwasser ausfällt, können außerdem bei Aufräumarbeiten in ihrem Betrieb helfen, ohne dass sie den Anspruch auf Kurzarbeitergeld verlieren.
  • Es wird regelmäßig nicht notwendig sein vor der Zahlung von Kurzarbeitergeld Arbeitszeitkonten auszugleichen oder Urlaubstage zu nehmen.
  • Produktionsbetriebe, die von ihrem Zulieferer wegen des Hochwassers kein Material erhalten, können Kurzarbeitergeld beantragen.
  • Zulieferer, die ihre Waren nicht an ihre Abnehmer übergeben können, weil diese vom Hochwasser betroffen ist, können ebenfalls Kurzarbeitergeld beantragen.

Bei Fragen zum Thema Kurzarbeitergeld können sich Betriebe über die gebührenfreie Hotline 0800 - 4 55 55 20 an ihre Arbeitsagentur wenden. Das Jobcenter Ahrweiler ist unter Telefon 02641 – 91 160 erreichbar.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Arbeitsrechtliche Fragen bei Naturkatastrophen

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat ein Merkblatt zu arbeitsrechtlichen Fragen bei Naturkatastrophen veröffentlicht.

Hier werden Fragen im Zusammenhang mit Freistellungs- und Vergütungsansprüchen der Arbeitnehmer (ehrenamtliche Helfer, Arbeitsausfall wegen zerstörter Betriebe, unpassierbarer Straßen und Verhinderung des Arbeitnehmers wegen Schäden bzw. notwendiger Sicherungsmaßnahmen am eigenen Haus) beantwortet.

Das Merkblatt finden Sie hier.

Steuerliche Soforthilfemaßnahmen – Katastrophenerlasse veröffentlicht

Das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz hat steuerliche Hilfsmaßnahmen für Betroffene der Unwetterkatastrophe beschlossen. Dadurch sollen die Geschädigten entlastet und unbillige Härten vermieden werden.

Erleichterungen sind in den nachfolgenden Bereichen vorgesehen:

  • Steuerstundungen
  • Steuervorauszahlungen auf die Einkommensteuer
  • Vollstreckungsmaßnahmen

Auch für Spenden und Spendenaktionen gelten Steuererleichterungen. So genügt unter anderem als Nachweis für Zuwendungen, die bis zum 31. Oktober 2021 zur Hilfe in Katastrophenfällen auf ein für den Katastrophenfall eingerichtetes Sonderkonto eingezahlt werden, der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstitutes.

Welche besonderen Regelungen gelten und was bei Gewerbesteuer, Grundsteuer und dem Verlust von Buchführungsunterlagen zu beachten ist, finden Sie hier.

Quelle: Finanzministerium RLP/ZDH

Hochwasser-Helfer sind versichert

Viele freiwillige und hauptberufliche Helfer sind derzeit unterwegs, um den Menschen in diesen Hochwasser-Katastrophengebieten bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Dieser Einsatz ist nicht ungefährlich, deshalb ist es gut, dass alle Helfer und Helferinnen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen.

Der Versicherungsschutz gilt für alle Personen, die im Interesse der Allgemeinheit tätig sind. Das betrifft:

  • Hauptamtlich Beschäftigte wie Sanitäter, Polizisten oder Ärzte
  • ehrenamtlich Tätige im Hilfswesen und im Zivilschutz, wie z.B. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren oder Helfer des Roten Kreuzes
  • Menschen, die ehrenamtlich tätig sind im Dienst von Bund, Ländern, Gemeinden und anderen öffentlich-rechtlichen Institutionen
  • alle Personen, die bei Unglücksfällen, gemeiner Gefahr oder Not Hilfe leisten oder einen anderen aus erheblicher Gefahr für seine Gesundheit retten. Dazu zählt auch der Einsatz bei Naturkatastrophen.

Erleidet ein Helfer beim Einsatz einen Unfall, ist die Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UK RLP) für die weitere Heilbehandlung und etwaige Folgekosten zuständig.

Nähere Informationen hierzu finden Sie im entsprechenden Merkblatt der UK RLP sowie auf der Internetseite der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Infektionsgefahr nach dem Hochwasser – Infektionen vermeiden!

Nach dem Hochwasser besteht bei den Aufräumarbeiten für alle Helfer und Einwohner in den Überschwemmungsgebieten ein erhöhtes Risiko für Infektionskrankheiten. Das Robert Koch-Institut hat zur Vermeidung von Infektionen folgende Empfehlungen herausgegeben: Infektionsrisiken in Überschwemmungsgebieten

Hinweise zu Aufräumarbeiten – Unbedingt beachten!

Nach dem Hochwasser kehren viele Bewohner in ihre Häuser zurück. Ebenso helfen viele Menschen  bei den Aufräumarbeiten. Sei es, dass diese helfen ihren Betrieb aufzuräumen oder in Nachbarschaftshilfe den Betroffenen zu helfen.
Was ist dabei zu beachten? Dazu einige Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die diese in ihrem Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen veröffentlichen:

  • Entfernen Sie Wasserreste und Schlamm, pumpen Sie betroffene Räume erst leer, wenn das Hochwasser abgeflossen und der Grundwasserspiegel ausreichend gesunken ist. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Bodenwanne des Gebäudes beschädigt wird. Achten Sie auf die Informationen Ihrer Gemeinde.
  • Entfernen oder öffnen Sie zur Kontrolle Fußbodenbeläge und Verkleidungen. Trocknen Sie betroffene Bereiche schnellstmöglich, um Bauschäden, Schimmelpilzbefall oder anderem Schädlingsbefall entgegen zu wirken. Heizgeräte können den Trocknungsvorgang unterstützen, sie können evtl. ausgeliehen oder gemietet werden.
  • Lassen Sie beschädigte Bausubstanz überprüfen (Statik).
  • Nehmen Sie elektrische Geräte und Anlagen erst nach Überprüfung durch den Fachmann wieder in Betrieb. Lassen Sie Heizöltanks auf Schäden überprüfen.
  • Bei Freisetzung von Schadstoffen, wie z. B. Pflanzenschutzmitteln, Farben, Lacken, Reinigern oder Heizöl, verständigen Sie die Feuerwehr. Entsorgung ist gegebenenfalls über Fachfirmen erforderlich. Benutzen Sie Ölbindemittel nur in Absprache mit der Feuerwehr.
  • Räume, in denen gearbeitet wird, sollten Sie stets gut belüftet halten. Bei freigesetzten Schadstoffen nicht rauchen und offenes Feuer vermeiden.
  • Entsorgen Sie verunreinigte Möbel und Lebensmittel sachgerecht.
  • Obst, Gemüse oder Salat aus überschwemmten Gebieten nicht verzehren. Verständigen Sie bei mit Schadstoffen (z. B. Öl) verunreinigten Gärten oder Feldern das Landratsamt oder das Amt für Landwirtschaft.
  • Nach dem Rückgang des Hochwassers kann es zum verstärkten Auftreten von Schädlingen wie z. B. Stechmücken kommen. Insektenschutzmittel sollten daher bevorratet sein oder kurzfristig beschafft werden.
  • Holen Sie sich - falls erforderlich - Rat auch bei den zuständigen Behörden Ihrer Gemeinde und Ihrer Feuerwehr.

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) übernimmt Einsatzleitung im Katastrophenschutz für den Kreis Ahrweiler

Das Land Rheinland-Pfalz hat am Samstag, 17.07.2021, die Einsatzleitung für den Katastropheneinsatz in Bad Neuenahr – Ahrweiler übernommen. Der Einsatz wird nun von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als zuständige Landesbehörde für den Katastrophenschutz wahrgenommen.

Über die E-Mail-Adresse hochwasserhilfe@add.rlp.de können HelferInnen ihre Unterstützungsangebote übermitteln.

Hochwasserhilfe-Hotline Kreis Ahrweiler ab heute, 17.07.21, geschaltet

Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat 2 Telefon-Hotlines eingerichtet, die ab Samstag, 17. Juli, geschaltet sind:

  • Hotline „Hilfsangebote“ – Rufnummer 02641/975-900 / E-Mail: hochwasserhilfe@kreis-ahrweiler.de
    Hier können sich Bürgerinnen und Bürger melden, die bei der Bewältigung der Katastrophe unterstützen möchten, beispielsweise mit konkreten Hilfsangeboten, Sachspenden, Arbeitsmaterialien, Transport- oder Logistikmöglichkeiten oder ähnlichem.
  • Hotline „Beratung und Betreuung“ – Rufnummer 02641/975-950
    Diese Hotline vermittelt Hilfsangebote, unter anderem bei der Beratung von Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren oder im Bereich etwaiger Notbetreuungen. Die Kreisverwaltung arbeitet hier ausschließlich mit anerkannten Trägern im sozialen Bereich zusammen.

Beide Hotlines sind täglich von 9 bis 20 Uhr erreichbar.

Aktuell stehen bereits sehr viele Hilfsgüter für die Betroffenen zur Verfügung, die zunächst gesichtet und sortiert werden müssen.

Es werden noch Flächen, möglichst in der Nähe der betroffenen Kommunen, für die Zwischenlagerung von Hilfsgütern gesucht. Angebote können über die Hotline „Hilfsangebote“ eingereicht werden.

Die Hochwasserhilfe erfolgt in Kooperation mit den Kommunen, dem DRK Kreisverband Ahrweiler, des THW und der Feuerwehren.

Handwerk hilft Handwerk – Hilfsportal der Kreishandwerkerschaft Ahrweiler / Mittelrhein / Rhein-Lahn

Mit „Handwerk hilft Handwerk“ hat die Kreishandwerkerschaft auf der Internetseite www.fachhandwerk.de eine zentrale Anlaufstelle zur gegenseitigen Hilfe ins Leben gerufen.

Auf der Internetseite können Betriebe unkompliziert und schnell Hilfe anbieten. Jedwede Unterstützung ist willkommen.

Sei es in Form von personeller Unterstützung, Sachspenden oder in Form von Leihgaben wie Maschinen, Schaufeln, Eimern, Stromaggregaten bis hin zur Kaffeemaschine.

Unter folgendem Link können Sie Ihr Hilfsangebot abgeben.

Bitte geben Sie beim Ausfüllen des Formulars Ihre Kontaktdaten und die Art der Unterstützung an. Sollte Ihr Angebot abgerufen werden, geben Sie bitte anschließend der Kreishandwerkerschaft Bescheid, damit das Angebot von der Webseite entfernt werden kann.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Hinweise und Tipps Erste Schritte für betroffene Handwerksbetriebe – Was ist zu beachten?

  • Erstbegehung
    Erst nach Freigabe durch Rettungskräfte das Gelände / Gebäude betreten!
  • Achtung! Finger weg von Elektroinstallation & Co.  
    Lassen Sie Ihre Installationen und Einrichtungen durch eine Fachfirma vor Inbetriebnahme/Nutzung prüfen!

    Dies betrifft:
    • Energieversorgung (Strom / Gas / Wasser / Öl)
    • Maschinen / Geräte / Anlagen
  • Schadensdokumentation
    Ganz wichtig: Machen Sie eine Schadensauflistung und dokumentieren Sie dabei präzise alle Einzelschäden:
    • ausreichend Foto-/Videomaterial erstellen
      • Vorher
      • Nachher
      • während Schadensbeseitigung
    • Erfassungszeitpunkt (Datum/Uhrzeit) sollte erkennbar sein
      Hinweis: Archivierung/Dokumentation mit System! Legen Sie von Anfang an eine Struktur zur Dokumentation der Foto-/Video-Dateien fest:
      • Dateinamen vereinheitlichen (Datum, Uhrzeit, Objekt, Standort)   Beispiel: „2021-07-16_8.00_Tischformatkreissäge_Maschinenraum“;
      • am Besten in Ordnern kategorisieren
  • Versicherungsschutz
    Abgeschlossene Versicherungen prüfen   verschiedene Versicherungen könnten eventuell Schäden decken: 
    • Gebäudeversicherung - Elementarschäden
    • Hausratversicherung
    • Inventarversicherung
    • Maschinenversicherung
    • Elektronikversicherung
    • Teil-/Vollkasko Kfz-Versicherung
    • Betriebsunterbrechungsversicherung
    • Lagerversicherung
    • Warenversicherung

      Hier ist immer der individuelle Deckungsschutz zu prüfen
  • Schadenanzeige
    Melden Sie Ihren Schaden beim Versicherer zeitnah an!
    • Schriftlich Schadenanzeige per E-Mail, Fax oder Post
    • Eingangsbestätigung anfordern und aufheben
  • Schadenminderung
    Schaden mindern soweit möglich! Auch wenn Sie versichert sind, sind Sie verpflichtet, den Schaden zu mindern und alles Zumutbare zu veranlassen. 
    • Abschöpfen/Auspumpen, aber Achtung: je nach Situation kann Auspumpen, wenn Wasser außen noch steht, Risse im Gebäude oder statische Probleme verursachen!   Rettungsdienste/Feuerwehr/Sachverständige kontaktieren
    • Schlamm- und Schmutzablagerungen vor dem Antrocknen abspülen
  • Anweisungen der Versicherung beachten!
    Beachten Sie die Bedingungen und Klauseln Ihrer Versicherungsverträge
  • Nichts voreilig entsorgen!
    Beschädigte Gegenstände vorerst aufheben (Versicherung Gelegenheit zur Besichtigung geben).
  • Kostenvoranschlag
    Vor Reparatur Kostenvoranschlag einholen und von Versicherung freigeben lassen.
  • Eigenleistungen
    Eigenleistungen mit Datum, Uhrzeit und Tätigkeit dokumentieren (z. B. Aufräumarbeiten, Reparaturen).
  • Abschlagszahlung Versicherung
    Ein Monat nach Schadenanzeige Abschlagszahlung von Versicherung einfordern.

Handwerk hilft - helfen Sie mit!

Sie möchten den Betroffenen in den Katastrophengebieten helfen. Egal wie. Egal was. Dann senden Sie uns bitte eine E-Mail an hochwasserhilfe@hwk-koblenz.de.

Wir leiten Ihre Angebote an die zuständigen Koordinatoren in den Katastrophenregionen weiter.

Seelsorge für Betroffene

Das Land Rheinland-Pfalz stellt ein kostenloses, seelsorgerisches Betreuungsangebot zur Verfügung.

Wenden Sie sich dazu gerne telefonisch an den Opferbeauftragten der Landesregierung Rheinland-Pfalz: Tel. 0800 001 0218

Weiterhin hat der Landkreis Ahrweiler eine Seelsorge eingerichtet: Tel. 02641 370 93 06, E-Mail info@ts-aw.de