obsahovka_pixabay
Obsahovka / Pixabay.de

DigiBoost-Programm

Bis zu 15.000 Euro Zuschuss für kleine Betriebe durch neues Förderprogramm

Mit dem DigiBoost startet am 1. März ein niedrigschwelliges Förderangebot, das kleine und mittlere Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freie Berufe bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse unterstützt. Das hat Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt mitgeteilt. Auch für das Online-Geschäft des Einzelhandels biete das Programm neue Chancen. 

„Das Angebot ergänzt unsere Strukturprogramme zur Stärkung der Wirtschaft“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt. Vom „DigiBoost“ soll insbesondere der stationäre Einzelhandel sowie das Handwerk profitieren. Er richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen bis 100 Mitarbeiter und soll der Digitalisierung der Betriebe einen Schub geben. „Wir unterstützen unsere Unternehmen und helfen ihnen dabei, sich möglichst schnell von der Krise zu erholen. Die Digitalisierung ihrer Geschäfte macht KMU zukunfts- und leistungsfähiger“, sagte Schmitt. 20 Millionen Euro stehen für das DigiBoost-Programm zur Verfügung, finanziert aus dem Corona-Sondervermögen.

Das Förderprogramm wurde gemeinsam mit den Kammern (HWK, IHK, LWK) erarbeitet und hat die betriebliche Realität im Blick. Der DigiBoost gewährt Zuschüsse bis zu 15.000 Euro pro Unternehmen, sowohl für Hard- als auch für Software zur Digitalisierung der Betriebe. Der Aufbau professioneller, individuell programmierter Online-Shops, Infrastrukturen für mobiles Arbeiten oder digitales Lager- und Logistikmanagement wie auch die Digitalisierung von Werkstätten oder 3D-Druck sind förderfähig, ebenso die dazu gehörige Beratungsleistung.

Dies seien nur einige Beispiele. „Der DigiBoost unterstützt Geschäfte dabei, sich digitaler, leistungs- und damit zukunftsfähiger aufzustellen“, sagte Schmitt.

Ab 1. März bieten die Kammern Beratungen in Form von WebSeminaren zum neuen Förderprogramm an. Dort erhalten Interessierte wichtige und detaillierte Informationen zu Förderkriterien und Antragsverfahren. Die Teilnahme ist Voraussetzung für eine Antragstellung. Termine sind auf den Seiten der Kammern zu finden.

Nach Teilnahme an einem WebSeminar können Anträge über das digitale Kundenportal bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) gestellt werden. Antragsberechtigt sind KMU bis 100 Mitarbeiter, auch Solo-Selbstständige und Freie Berufe. Der Zuschuss pro Vorhaben und Betrieb liegt bei maximal 15.000 Euro und richtet sich nach der Größe des Unternehmens.

Betriebe mit bis zu 9 Mitarbeitern werden mit 75 Prozent gefördert, mit 10 bis 29 Mitarbeitern mit 50 Prozent, mit 30 bis 100 Mitarbeitern mit 25 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Mitarbeiteranzahl wird im Sinne von Vollzeitäquivalenten ermittelt. Digitalisierungsvorhaben mit Kosten ab der Höhe von 4.000 Euro können gefördert werden.

Das Förderpaket der Landesregierung zur Stärkung der Wirtschaft wird mit dem „DigiBoost“ um ein niedrigschwelliges Förderangebot zur Digitalisierung erweitert. In den vergangenen Wochen starteten bereits Förderprogramme für den Tourismus sowie für größere Digitalisierungsvorhaben oder Investitionen in mehr Umwelt- und Ressourcenschutz. Weitere Informationen dazu finden Sie beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.

 

Jürgen Klein Fotostudio Reuther

Jürgen Klein
Diplom-Ingenieur (FH)

Tel. 0261 398-594
Mobil 0171 3613942
juergen.klein--at--hwk-koblenz.de



 

Gusein Guseinov Fotostudio Reuther

Gusein Guseinov
Diplom-Wirtschaftsingenieur (TU)

Tel. 0261 398-596
Mobil 0151 41642069
gusein.guseinov--at--hwk-koblenz.de

Terminübersicht - Infoseminare

ThemaDatumInfo
DigiBoost - RLP-Förderprogramm für Handwerksbetriebe05.03.2021 / 13:30 Uhr0261 398 -594 / -596
DigiBoost - RLP-Förderprogramm für Handwerksbetriebe08.03.2021 / 17:00 Uhr0261 398 -594 / -596
DigiBoost - RLP-Förderprogramm für Handwerksbetriebe12.03.2021 / 13:30 Uhr0261 398 -594 / -596
DigiBoost - RLP-Förderprogramm für Handwerksbetriebe15.03.2021 / 17:00 Uhr0261 398 -594 / -596
DigiBoost - RLP-Förderprogramm für Handwerksbetriebe19.03.2021 / 13:30 Uhr0261 398 -594 / -596

1. Allgemeine Fragen

Der Mittelstand ist die Basis für die wirtschaftliche Stärke von Rheinland-Pfalz. Doch Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft wandeln sich. Nicht nur ökologische Transformation, Klimawandel, Anforderungen an eine zirkuläre Wirtschaftsweise und besonders neue Möglichkeiten der Digitalisierung führen in weiten Teilen der Wirtschaft zu einem grundlegenden Wandel in Technologien und Geschäftsprozessen.

Nicht nur Produkte, Wertschöpfungs- und Lieferketten, Produktionsprozesse, Arbeitsbeziehungen sowie Qualifikationsanforderungen werden sich grundlegend ändern. Die Corona-Pandemie hat diesen Umbruch zusätzlich forciert. Zur Bewältigung dieser Transformation sind umfangreiche private und öffentliche Investitionen erforderlich, während der Wettbewerb und Preisdruck für Unternehmen zunehmen. Gleichzeitig bietet der technologische Wandel aber enorme Chancen für Unternehmen, Beschäftigte und die Gesellschaft.

Mit der Förderung sollen kleine und mittlere Unternehmen darin unterstützt werden, die digitale Transformation in ihren Betrieben erfolgreich voranzutreiben. Mittels Einsatz und Nutzung von digitalen Technologien sollen die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft in Rheinland-Pfalz gestärkt werden.

Die Förderung zielt auf die Steigerung der Effizienz mittels Digitalisierung der innerbetrieblicheren Prozesse, der Interaktion mit Kunden und Partnern, der Dienstleistungen sowie der Geschäftsmodelle ab.

Das Land Rheinland-Pfalz gewährt im Rahmen der Projektförderung Zuwendungen an kleine und mittlere Unternehmen, die
  • bis 100 Mitarbeiter,
  • im Jahr vor der Antragstellung entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen EURO erzielt haben oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Millionen EURO beläuft und
  • eine Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung besitzen.

Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Rheinland-Pfalz haben und darf zusammen mit seinen „Partnerunternehmen“ und „verbundenen Unternehmen“ die genannten Voraussetzungen für Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme nicht überschreiten. Mehrere Betriebsstätten eines Unternehmens des Antragstellers werden als eine einheitliche Betriebsstätte behandelt. Das Digitalisierungsvorhaben hat in der rheinland-pfälzischen Betriebstätte des antragsstellenden Unternehmens Anwendung zu finden.

Bei der Ermittlung der Mitarbeitendenzahl gelten die im Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 enthaltenen Berechnungsmethoden.

Bei der Berechnung der Mitarbeitendenzahl sind folgende Faktoren anzuwenden:

  • Mitarbeitende bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitarbeitende bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitarbeitende über 30 Stunden = Faktor 1
  • Mitarbeitende auf 450 Euro Basis = Faktor 0,3

Die Förderung erfolgt als Anteilsfinanzierung im Rahmen einer Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses zu den förderfähigen Ausgaben. Die maximale Höhe des Zuschusses beträgt 15.000 Euro (Netto).

Digitalisierungsvorhaben mit zuwendungsfähigen Ausgaben von weniger als 4.000 Euro werden nicht gefördert (Netto). Die Förderquote ist von der Unternehmensgröße, gemessen an der Mitarbeitendenzahl im Sinne von Vollzeitäquivalente (VZA), wie folgt festgelegt:

Mitarbeitendenanzahl< 10,010,0 - 29,930,0 - 100
Förderqoute75 %50 %25 %

Für die Antragseinreichung ist die Teilnahmebestätigung an einem Informationsangebot der IHK, Handwerkskammer oder LWK als externes Dokument erforderlich.

Im Antragstool ist die Anlage de minimis mit Informationen über eventuelle de minimis-relevante Vorförderungen im laufenden Kalenderjahr und den vorhergehenden beiden Jahren (somit ab dem 01.01.2019) zu erfassen.

Außerdem sind Identifikationsdaten des Unternehmens (inklusive Angaben zur Berechnung der Mitarbeiterzahl) und eine Beschreibung des Digitalisierungsvohabens (kurze inhaltliche Einordnung und Beschreibung des beabsichtigten Maßnahmeneffektes, realistisch geschätzte Planzahlen zu den Investitionen, Umsetzungszeitrahmen) zu erfassen.

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III der Bundesregierung (Zeitraum November 2020 – Juni 2021) sind Investitionen in Digitalisierung einmalig bis zu 20.000 Euro erstattungsfähig. Eine Anrechenbarkeit besteht dann, sofern für den gleichen Zeitraum die gleichen Maßnahmenkosten gefördert werden. Demnach ist im Vorhaben im Rahmen der DigiBoost-Förderung auszuschließen, dass die Kosten auch im Rahmen der Überbrückungshilfe III gefördert worden sind.

Eine Bestätigung durch den Antragstellers der Überbrückungshilfe III (i.d.R. die zuständige Steuerberatungsstelle) ist für die Auszahlung des Zuschusses erforderlich. Eine Anrechnebarkeit der DigiBoost-Förderung besteht nicht.

2. Fragen zur Förderung

Gegenstand der Zuwendung ist die Förderung von Vorhaben zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Leistungsprozessen. Hierbei soll auch die Erschließung neuer Märkte und Kundengruppen, sowie die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen gefördert werden. Förderfähig sind in diesem Zusammenhang umfassende Digitalisierungsvorhaben, die durch einen Auftragnehmer durchgeführt werden. Der Auftrag umfasst die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung digitaler Produkte, Dienstleistungen, Produktionsverfahren und Leistungsprozesse.
Förderfähig sind die innerhalb des Bewilligungszeitraums anfallenden Ausgaben für Leistungen externer Auftragnehmer einschließlich der zur Umsetzung der Maßnahme notwendigen Hard- und Software für folgende Vorhaben:
  • Digitalisierung von Produktion und Verfahren,
  • Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen,
  • Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Vertriebskanälen.

Ausgeschlossen sind juristische und technologieorientierte Beratungen, Beratungen zur strategischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Unternehmensführung sowie zum Produkt- und Kommunikationsdesign, die durch andere Förderprogramme bereits gefördert werden. Digitalisierungsvorhaben, die im Rahmen anderer Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes oder des Landes bereits gefördert werden, sind von der Förderung ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Förderungen im Rahmen von Kredit-, Bürgschafts- oder Beteiligungsprogrammen.

Nicht förderfähig sind weiterhin:

  • Produkte und Dienstleistungen, die ausschließlich der Umsetzung gesetzlicher Vorschriften und nicht der unmittelbaren betrieblichen Prozessverbesserung dienen,
  • Reine Ersatzbeschaffungen,
  • Finanzierungskosten, Ausgaben für die Beschaffung von Kapital (insbesondere Zinsen) sowie als Vorsteuer abziehbare/erstattungsfähige Umsatzsteuer,
  • Personalausgaben und Eigenleistungen des geförderten Unternehmens,
  • Standardsoftware und Standardhardware (einschl. Software as a Service, Cloud-Services), die der Einführung allgemein üblicher Standard- oder Basislösungen dienen,
  • IKT-Grundausstattung/Klassische Telefonie,
  • Leasing oder Mieten von Hardware, Software oder Software-Lizenzen,
  • Ausgaben für Standard-Webseiten oder -Webshops oder deren Optimierung ohne direkte/unmittelbare Integration in den Leistungsprozess,
  • Online-Marketing-Maßnahmen und reine Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimierung).

Vor Antragsstellung sind spezifische Informationsangebote der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern oder der Landwirtschaftskammer in Rheinland-Pfalz wahrzunehmen. Die Teilnahme an einer solchen Information ist mit der Antragstellung nachzuweisen.

Zuwendungen werden nur für Digitalisierungsvorhaben gewährt, mit deren Durchführung nicht vor Antragstellung (Eingang des ausgefüllten Antragsformulars bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz – ISB –, Mainz) und Erteilung der Bestätigung durch die ISB, dass die Fördervoraussetzungen vorbehaltlich einer detaillierten Prüfung dem Grunde nach erfüllt werden, begonnen worden ist. Die Gesamtfinanzierung des Digitalisierungsvorhabens muss gesichert sein.

Digitalisierungsvorhaben sollen innerhalb von zwölf Monaten, längstens nach 15 Monaten, nach Erlass des Zuwendungsbescheids abgeschlossen werden.

Die durch die Zuwendung geförderten materiellen und immateriellen Wirtschaftsgüter müssen mindestens drei Jahre nach Maßnahmenabschluss räumlich ausschließlich in der geförderten Betriebsstätte verbleiben, es sei denn, sie werden durch gleich- oder höherwertige Wirtschaftsgüter ersetzt. Das ersetzende Wirtschaftsgut ist nicht erneut förderfähig.

Eine Antragstellung erfolgt unter ausschließlicher Nutzung des elektronischen Kundenportals bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz.
Nachfolgend erfolgt eine beispielhafte Nennung und keine erschöpfende Erfassung der förderfähigen Maßnahmen:
  • Digitalisierung der Wertschöpfungskette, Einführung digitaler Prozesse, Auftragsbearbeitung, Lieferverwaltung oder Warenwirtschaft
    Visualisierung von Maschinenbelegungen, Digitalisierung von Logistikprozessen und Warenmanagementsysteme, digitale Geräteverwaltung/Asset Management (z.B. Diebstahlsicherung), ERP & E-Procurement (automatisierte Schnittstelle für Warenbestände, Lieferlisten, Mengenangaben, Interaktion zwischen Einkäufer und Lieferant automatisierte, digitale Bewerbungsprozesse, shopfloor management, Rechnungserfassung (Wareneingang,  Buchführung), vernetzte Endgeräte zur Erfassung der Wareneingängen (MDE)

  • Digital angebundene Maschinen und Integration mobiler Betriebsgeräte zur Steigerung von Effizienz und Qualität von Prozessen (Einbindung von cyber-physischen Systemen)
    Integration mobiler Betriebsgeräte in die Produktion oder Leistungserbringung (z.B. digitale Vernetzung von Unternehmen und Baustelle und deren digitale Dokumentation), digitale Baustellenverwaltung Implementierung von Drohnentechnologien, optische Erfassungssysteme, HMI-Terminals zur Maschinensteuerung und –überwachung (Mensch-Maschine-Schnittstelle), Qualitätskontrolle, -inspektion, Leitstand und Kommissionierung in der Intralogistik, Bedieneinheiten, Visualisierung und Parametrierung Aktoren, eingebettete Systeme, Sensoren, (drahtlose) Netzwerkinfrastrukturen und Power over Ethernet, Rechen- und Speicherkapazitäten für echtzeit-Datenverarbeitung und Datenbanken)

  • Produktions- und Ablaufsteuerung
    Produktionsmanagementsysteme (MES - Manufacturing Execution System), Maschinendatenerfassungslösungen, Betriebsdatenerfassungslösungen, Bau- und Werkstattmanagement
  • Aufbau der Infrastruktur für die Erhebung und Analyse großer Datenmengen (Big Data-Anwendungen)
    Netzwerkinfrastruktur (FCoE (Fibre Channel over Ethernet), iSCSI (internet Small Computer System Interface), FC (Fibre Channel)), Block-Storage-Systeme, Hadoop Serversysteme (Framework für skalierbare, verteilt arbeitende Software)

  • Aufbau und Ausbau innerbetrieblicher Glasfasernetze und die dazugehörigen Komponenten
    Glasfaser und Power over Ethernet (PoE) Netzwerkeinfrastruktur, Netzwerkkomponenten
  • Einführung oder Verbesserung von Customer-Relationship-Management (CRM)- oder Enterprice-Resource-Planning (ERP)-Systemen bis hin zur vollumfänglichen Vernetzung (ausgenommen Software as a Service - Saas)
    CRM: Kundenbeziehungsmanagement-Software, ERP-Systeme (Branchensoftware) Controlling, Personalwirtschaft, Materialwirtschaft, Product-Lifecycle-Management (PLM), Dokumentenmanagement (DMS), Beseitigung von Medienbrüchen durch Digitalisierung, Automatisierungssoftware, Verbesserung von physischen Produktionssystemen und digitalen Managementsystemen durch Vernetzung und Kommunikation mit der virtuellen digitalen Welt, CAD/CAM  (sofern diese über handelsübliche CAD/CAM-Lösungen hinaus geht und für den Betrieb speziell konfiguriert werden muss   ) Rechnungswesen, Mahnwesen, Buchhaltung, Kennzahlübersicht, Schnittstellen für mobiles Arbeiten, Personalmanagement, Produktionsplanungssoftware

  • Einführung von predictive maintenance Anwendungen (intelligente Wartung)
    Lösungen zu Condition-Monitoring und Diagnostik von Schnittstellen

  • Einbindung additiver Fertigungsverfahren in die Wertschöpfungskette (zum Beispiel 3D-Druck)
    Prototypenfertigung durch 3D-Druck mit einer vollintegrierten Einbindung im Produktionsablauf, 3D-Scanner/Kamera, individuelle Anpassung von Software
  • Einführung von IoT-Lösungen (Internet der Dinge)
    Sensorik, IoT (Internet of Things), RFID Technologie (radio-frequency identification Tags, Gates etc.), Beacons und Trackingsysteme; Professionelle Systeme zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung, Vernetze Maschinen im physischen Geschäft, Überwachungskameras mit Personenzählung oder Luftqualität, virtuelle  Planungssysteme, DECT-Infrastruktur (Digital Enhanced Cordless Telecommunications), HVAC-Systeme (Heating, Ventilation and Air Conditioning), Customer Journey Systeme, IoT-fähige Gastrogeräte, Digital Signage, Smart Shelf, MDE Computer (Maschinendatenerfassung), RFID Tags und Scanner, Barcode & QR (Quick  Response) Scanner, Datenlogger (Temperatur usw…)

  • Infrastruktur für mobiles Arbeiten
    Leistungsstarker Serverkapazitäten (Virtualisierung), optische Netzwerkinfrastruktur, Power over Ethernet (PoE), Smart Cards, Sicherheitstoken, vollintegrierte mobile Kassensystemen

  • Aufbau eines professionellen, individuell programmierten Onlineshops (Schaffung von E-Commerce-Strukturen)
    Online Konfigurator mit Verknüpfung, z. B. zur Lagerhaltung oder Vertrieb, Digitale Aftersales, (für Onlinebewertungen); individuelle E-Commerce-Systeme, Nutzung/Schaffung digitaler Marktplätze, Einführung professioneller Webshops – kein Webbaukasten), Digitale Bestellsysteme in der Gastronomie, interaktive Chatbots mit Bestellfunktion) Vollintegrierte Online Shops

  • Schaffung und Optimierung von digitalen Kundenschnittstellen
    Customer Experience Tools, Co-Creation und Customization tools, Digital Concierge, Digital Check-In, Digitale Gästemappe, Vernetzte Kiosks, digitale Preisauszeichnung, elektronische Preisschilder

  • Einführung von professionellen IT-Sicherheitslösungen
    Umsetzen eines auf das Unternehmen angepassten IT- und/oder Datensicherheitskonzepts inkl. Abnahme der IT-Sicherheit, Reduzierung der Gefahr des Ausfalles der IT-, Endpoint Proctection, Firewall mit Einbau und Konfiguration, Sandboxing, Monitoring, Infrastruktur
  • Aufbau und Optimierung von digitalen integrierfähigen Plattformen (z. B. Online-Shops oder zur Online-Kundeninteraktion)
    individuell programmierte Online-Shops, Online-Terminvergabe, E-Commerce-Systeme, Nutzung digitaler Marktplätze, Initialisierungsaufwand für die Nutzung von Cloud-Technologie, Einführung professioneller Webshops, Einführung neuer Funktionalitäten zur Kundeninteraktion, Programmierung und Einführung neuer Funktionalitäten zur Kundeninteraktion im Webauftritt, Intergration von eServices, digitales Gästemanagement (Tischreservierung, Bestellaufnahme, Kontaktnachverfolgung)

  • Software- / App-Entwicklung im Zusammenhang mit einem neuen Produkt oder einer Dienstleistung
    App zur Kundeninteraktion, individualisierte Programmierung von neuen Funktionalitäten für Apps, Webseiten und Produkte (Produktkonfiguration, VR-/AR-Schnittstellen…), Chatbots, virtuelle fotorealistische Produktpräsentation, Hard- und Software zur Konstruktion/Simulation von virtuellen Ausstellungen, Individualisierte Programmierung und Beauftragung

  • Einführung datenbasierter oder digitaler Kundeninteraktion
    Einsatz künstlicher Intelligenz, Aufbau von Datenbanken für KI-Anwendungen, Nutzung von Blockchain-Technologien, Aufbau von Kundenanalysedatenbanken, Automatisierte Interaktion mit dem Kunden (z.B. Erinnerung an Wartungstermine, Produktkonfiguration-Tools, VR-/AR-Schnittstellen, Chatbots, Bestellmonitore in der Gastronomie, individualisierte Software zur virtuellen Produktpräsentation, Entwicklung von datenbasierten Dienstleitungen, Virtuelle Showrooms, Chatbots, AR/VR Produktkonfiguration

  • Integration digitaler Workflows mit Lieferanten und Kunden
    Online-Konfiguratoren, Konfiguration eines  Kontaktlosen Bezahlsystems, Etikettenscanner, Barcodedrucker, Digitale Signaturen, Digitale Rechnungen (ZUGFeRD), digitale Personalplanung
Wenn ein Unternehmen bereits eine Bewilligung im Rahmen dieses Programms erhalten hat, ist eine erneute Antragstellung ausgeschlossen

Bei der De-minimis-Regelung darf der Gesamtbetrag der einem Unternehmen von einem Mitgliedstaat der EU gewährten De-minimis-Beihilfen innerhalb eines fließenden Zeitraums von drei Steuerjahren den Betrag von 200.000 Euro nicht überschreiten. Die bisherigen De-minimis-Beihilfen des Unternehmens einschließlich der verbundenen Unternehmen müssen bei der Antragstellung im Förderprogramm angegeben werden.

(Rechtsgrundlage VO (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU auf De-minimis-Beihilfen. (ABl. L 352 vom 24.12.2013, S 1)).

3. Fragen zur Abwicklung

Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.
Innerhalb von zwölf Monaten, längstens nach 15 Monaten, nach Erlass des Zuwendungsbescheids, muss das geförderte Vorhaben durchgeführt sein.
Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt in einer Summe nach Vorlage des Verwendungsnachweises. Der Verwendungsnachweis ist spätestens drei Monate nach Projektende unaufgefordert über das Kundenportal der ISB einzureichen.

Der Verwendungsnachweis besteht aus einem Sachbericht, einem zahlenmäßigen Nachweis, in dem Ausgaben entsprechend der Gliederung des Finanzierungsplans summarisch zusammenzustellen sind sowie digitalen Belegkopien.

Mit dem Verwendungsnachweis ist die Einhaltung aller für das Vorhaben einschlägigen Bestimmungen durch den Zuwendungsempfänger zu erklären.

Der Antragsteller erklärt sich zudem damit einverstanden, dass im Einzelfall alle Informationen, die nötig sind, um die Angaben im Verwendungsnachweis zu überprüfen, der überprüfenden Stelle bekannt gegeben werden.

Die Prüfung, einschließlich Änderung und Aufhebung von Zuwendungsbescheiden, obliegt der Bewilligungsstelle