HwK Koblenz meldet 2.930 neue Ausbildungsverhältnisse zum Jahresende 2021 / Rekordzahlen aus der Ahrregion
Klaus Herzmann
HwK Koblenz meldet 2.930 neue Ausbildungsverhältnisse zum Jahresende 2021 / Rekordzahlen aus der Ahrregion

Handwerk bildet mehr aus

HwK Koblenz meldet 2.930 neue Ausbildungsverhältnisse zum Jahresende 2021 / Rekordzahlen aus der Ahrregion

Das Handwerk im nördlichen Landesteil bildet mehr Jugendliche aus als im Vorjahr. 2.930 neue Ausbildungsverhältnisse meldet die Lehrlingsrolle der Handwerkskammer (HwK) Koblenz zum 31. Dezember 2021 (vorläufige Werte). Das ist ein Plus von 35 Lehrverträgen oder 1,2 Prozent. „Das Corona-Minus von 8,5 Prozent des Jahres 2020 konnte nicht ausgeglichen werden, was aber auch trotz neuer Formate in der Ansprache Jugendlicher und verstärktem Einsatz der Betriebe und unserer Ausbildungsberatung nicht zu erwarten war“, macht HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich deutlich. „Die Rahmenbedingungen sind nach wie vor schwierig. Hier bleiben wir am Ball und setzen auf mittel- und langfristige Effekte“. Dabei kommt dem Handwerk ein wachsendes positives Bewusstsein in der Öffentlichkeit entgegen. „Handwerkliche Leistungen sind gefragt und in vielen Bereichen ist ihre Realisierung mit Vorlaufzeiten verbunden. Das ist die unmittelbare Folge einer starken Konjunktur auf der einen Seite und begrenzter Kapazitäten gut ausgebildeter Fachkräfte auf der anderen.“ Eine Wahrnehmung, die das Handwerk durchaus attraktiv für Jugendliche macht – nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch mit der Möglichkeit der Selbstständigkeit.

Insgesamt 7.911 Lehrlinge werden momentan in den 20.300 Mitgliedsbetrieben der HwK Koblenz ausgebildet.

Besonders erfreulich: nach der Flutkatastrophe im Ahrtal bilden die Handwerksbetriebe des Landkreises Ahrweiler mehr Jugendliche aus als in den Vorjahren. Nach vorläufigen Zahlen sind es 716 – ein neuer Rekordwert mit Blick auf die zurückliegenden zehn Jahre. Damit verbindet sich auch ein deutliches Signal: Gerade im Katastrophengebiet werden handwerkliche Fachkräfte gebraucht, die das dortige Handwerk selbst ausbildet und so auch aktiv Verantwortung in der Zukunftsgestaltung der Region übernimmt.

 

12.01.2022



 

HwK-Pressestelle

Jörg Diester

Jörg Diester
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