Gruppenfoto in den Bildungszentren
HwK Koblenz
Im Austausch zwischen Handwerk und Landespolitik zu technologischen Entwicklungen trafen sich in den Bildungszentren der Handwerkskammer Koblenz Wirtschaftsminister Michael Ebling mit HwK-Präsident Kurt Krautscheid (rechts) und Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich (links).

08.10.2026Jetzt wird’s technisch …

KI und Robotik im Handwerk, der Einsatz von computergesteuerten Bearbeitungsmaschinen, Innovationsräume für die Aus- und Weiterbildung – für Wirtschaftsminister Michael Ebling war die Visite durch die Werkstätten der Handwerkskammer (HwK) Koblenz so kurzweilig wie interessant und aufschlussreich. Wo steht das Handwerk momentan beim Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI), wie wird die Robotik im handwerklichen Alltag eingesetzt und welche neuen Möglichkeiten erschließen sich mit der Verschmelzung von KI und Robotik? Fragen, auf die es bei der HwK nicht nur theoretische Antworten gab, sondern auch praktische Einsatzbeispiele.

HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich und Präsident Kurt Krautscheid nutzten die Minister-Visite auch, um die technologischen Möglichkeiten und künftigen Entwicklungen zu erläutern. Denn das Tempo in diesen Sektoren ist hoch, entsprechend müssen auch Schulungsinhalte angepasst werden – von der Ausbildung über die Weiterbildung bis zur Qualifizierung im Rahmen der Meisterkurse. So waren auch die Anlaufstellen in den HwK-Zentren gewählt und die Robotik-Schulungsräume wurden genauso besucht wie ein Meisterkurs im Kfz-Handwerk.

„Das Handwerk kann in diesen Bereichen seine Stärken ausspielen und letztendlich geht es darum, Fähigkeiten auszubauen, die uns als Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz voranbringen“, fasste Ebling die Eindrücke zusammen.

Dazu zählte auch eine Übersicht zu den KI-Einsatzbereichen im Handwerk, „flächendeckend in allen 130 Berufen und wer Mitarbeiter halten sowie neue Fachkräfte gewinnen will, kommt daran nicht vorbei“, so die HwK-Spitze, die Handwerk als wichtigen Akteur der rheinland-pfälzischen Innovationspolitik positionierte. Gerade in der Arbeitsunterstützung und Prozessoptimierung spielen KI und Robotik eine wichtige Rolle, ob im Büro, der Buchhaltung, Kalkulation von Aufträgen und Baustellendokumentation bis hin zur automatisierten Auftragsrealisierung dank Robotereinsatz im Maurer- oder Malerhandwerk. „Für uns ist wichtig, dass die fachlichen Kompetenzen hinter diesen Anwendungen ganz klar beim Handwerk bleiben. Das spiegelt sich auch in der Einrichtung unserer Bildungszentren und den Angeboten der Technologieberatung der Kammer wider, die wir auch weiterhin im Sinne des Handwerks und an seinen technologischen Ansprüchen orientiert ausbauen werden“, so Hellrich und Krautscheid





 

Jörg Diester

Leitung Pressestelle

Tel. 0261 398-161

joerg.diester--at--hwk-koblenz.de