Wie ist mit Mitarbeitern umzugehen, die zu einer Risikogruppe gehören?

Beschäftigte, die nicht arbeitsunfähig sind, müssen grundsätzlich ihrer Arbeitspflicht nachgehen. Aufgrund der arbeitgeberseitigen Fürsorgepflicht ist zu prüfen, ob ein Einsatz in weniger gefährdeten Bereichen, z.B. ohne direkten Kundenkontakt, möglich sind. Was konkret gemacht werden kann, ist nicht pauschal zu beantworten. Damit der Arbeitgeber reagieren kann, muss der Beschäftigte den Arbeitgeber über sein spezielles Gesundheitsrisiko informieren. Ggf. kann ein Attest ausgestellt werden, das dokumentieren sollte, dass der Beschäftigte zu einer Risikogruppe gehört und er daher bestimmte Tätigkeiten nicht ausüben darf. Eine Liste der Risikogruppen erhalten Sie hier.

In derartigen Fällen sollten alle Arbeitgeber immer das Gespräch mit dem Mitarbeiter suchen, seine Sorgen ernst nehmen und nach einvernehmlichen Lösungen suchen.

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