Wer trägt die Kosten der Corona-Tests im Rahmen von 3G?

Beschäftigte haben eigenverantwortlich Sorge dafür zu tragen, dass sie gültige 3G-Nachweise vorlegen können. Beschäftigte und Arbeitgeber können hierfür die kostenfreien Bürgertests oder Testangebote des Arbeitgebers in Anspruch nehmen, zu denen diese aufgrund der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung oder anderer Rechtsnormen verpflichtet sind, wenn diese unter Aufsicht durchgeführt werden. Die zusätzlichen Bestimmungen des § 28b Abs. 2 IfSG sind zu beachten.

Ein Anspruch der Beschäftigten, dass der Arbeitgeber im Rahmen seiner Testangebotspflicht gemäß § 4 SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung Testungen anbietet, die die Anforderungen des § 28b Abs.1 IFSG erfüllen, besteht nicht. Dem Arbeitgeber ist weiterhin freigestellt, in welcher Form er diese Testungen anbietet.

Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet mindestens 2 x wöchentlich allen Beschäftigten einen Corona-Test anzubieten. Diese Kosten muss das Unternehmen tragen. Die Beschaffungskosten sind aber steuerlich absetzbar. Außerdem werden sie bei der Berechnung staatlicher Überbrückungshilfe für Krisenbetriebe berücksichtigt.

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