Welche Voraussetzungen werden an ein Hygieneschutzkonzept für Kosmetikstudios gestellt?

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat einen Branchenstandard für Kosmetikstudios entwickelt. Er basiert auf dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Die Fassung vom 08.05.2020 wurde durch eine neue Fassung (Stand 20.05.2020) ersetzt.

In dieser wird hervorgehoben, dass sofern Kunden bei gesichtsnahen Dienstleistungen, wie Hautpflege, Gesichtsenthaarung oder Make-up keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, Beschäftigte immer eine FFP2-Maske oder Masken mit der Bezeichnung N95 und KN95, ergänzt durch eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschild tragen.

Weiterhin wurde der Punkt Zutritt von Kundschaft und anderen Personen im Friseursalon umformuliert: „Personen mit COVID-19-Symptomen und solche, für die behördliche Quarantäne angeordnet ist, dürfen die Studioräume nicht betreten bzw. nicht bedient werden. Darauf sollte bereits bei Terminvereinbarung hingewiesen werden.“

Anbei erhalten Sie eine Auslegungshilfe sowie weitere Hilfsmittel zur Umsetzung eines entsprechenden Hygienekonzepts.

Weiterhin gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), welche im August 2020 veröffentlicht wurde.

Zusätzlich gelten länderspezifische Vorgaben sowie ergänzende Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Bitte beachten Sie auch eventuell bestehende kreisspezifische Vorgaben.