Welche Voraussetzungen werden an den Arbeitsschutz für Gebäudereiniger gestellt?

Aufgrund der geltenden SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung muss jedes Unternehmen auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen. Dieses betriebliche Hygienekonzept ist schriftlich zu fixieren und allen Beschäftigen zugänglich zu machen.

Weiterhin gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Zusätzlich gelten länderspezifische Vorgaben sowie ergänzende Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Bitte beachten Sie auch eventuell bestehende kreisspezifische Vorgaben.

Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) und die Berufs-genossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) haben Hinweise und die sich ergebenden Anforderungen für die Reinigungsbranche zum Arbeiten während der Coronavirus-Epidemie in dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für die Gebäudereinigung  formuliert. Diese Handlungshilfe konkretisiert sowohl den BMAS Mindeststandard als auch die Arbeitsschutzregel. Weiterhin sind die wesentlichen Anforderungen der Corona-ArbSchV enthalten.

Bei Einhaltung dieser Konkretisierung kann die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind. Wird eine andere Lösung gewählt, muss  damit mindestens die gleiche Sicherheit und der gleiche Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichet werden. Andere Lösungen können bei abweichenden Rechtsvorschriften der Länder zum Schutz der Beschäftigten vorrangig in Betracht kommen

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