Welche Fördervoraussetzungen / Verwendungszwecke gibt es?

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Sitz in Rheinland-Pfalz bis zu 30,0 Beschäftigten.
  • Es handelt sich um eine Selbstständigkeit im Haupterwerb (Soloselbstständige/Freiberufler) bzw. das Unternehmen ist wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt tätig.
  • Das antragstellende Unternehmen war am 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten (gem. Verordnung (EU) Nr. 651/2014).
  • Das Unternehmen weist zum Zeitpunkt der Antragstellung geordnete wirtschaftliche Verhältnisse auf.
  • Unternehmen mit 11-30 Beschäftigten müssen bestätigen, dass mindestens Sach- und Finanzaufwendungen (Liquiditätsbedarf) in Höhe des Landeszuschusses von 9.000 € vorliegen.

Die Landeshilfe dient zur Überbrückung von vorübergehenden Finanzierungsschwierigkeiten bzw. Liquiditätsengpässen bedingt durch die Corona-Krise 2020 sowie zur Refinanzierung von gewährten Überziehungen ab dem 24.03.2020.

Von einer Förderung ausgeschlossen sind:

  • Antragsteller mit einer Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit höher als 10,0 %
  • Umschuldung bzw. Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Vorhaben, Anschlussfinanzierungen und Prolongationen von bis zum 24.03.2020 gewährten Krediten
  • In-Sich-Geschäfte, wie z. B. der Erwerb aus dem Eigentum des Ehegatten bzw. Lebenspartners, Vermögensübertragungen zwischen Unternehmen einer Unternehmensgruppe oder im Rahmen von Betriebsaufspaltungen
  • Die ISB schließt zudem bestimmte Vorhaben generell von einer Finanzierung aus oder gibt einzuhaltende Bedingungen vor. Details können Sie der Ausschlussliste und den Sektorleitlinien der KfW Bankengruppe, abrufbar unter www.isb.rlp.de, entnehmen.
HwK-Rechtsberatung

recht@hwk-koblenz.de

0261 398-205
0261 398-202
0261 398-261



HwK-Betriebsberatung

beratung@hwk-koblenz.de

0261 398-251
0261 398-257
0261 398-258