Was bedeutet die 2G-Regelung nach der 28. CoBeLVO?

Seit dem 24.11.2021 gelten die Regelungen der 28. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (CoBeLVO).

Diese beinhalten eine sogenannte 2G-Regelung.

Das bedeutet:

Der Zugang zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist nur noch für Personen zulässig, die genesene oder geimpfte Personen sind.

AUSNAHMEN

Von dieser Beschränkung ausgenommen sind:

  • • „gleichgestellte Personen“  Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können (hierfür muss eine qualifizierte ärztliche Bescheinigung über die entsprechende Diagnose vorgelegt werden)
  • Minderjährige, auch wenn diese nicht geimpfte, genesene oder diesen gleichgestellte Personen sind

In den Ausnahmefällen müssen die entsprechenden Personen einen Testnachweis nach § 3 Abs. 5 Satz 1 vorlegen.

Der Test auf das Nichtvorliegen des Coronavirus SARS-CoV-2 kann:

  1. durch einen PoC-Antigen-Test durch geschultes Personal (Schnelltest), der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf der Website gelistet ist und vor nicht mehr als 24 Stunden vorgenommen wurde,
  2. durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), die vor nicht mehr als 24 Stunden vorgenommen wurde, oder
  3. bei Minderjährigen zusätzlich auch durch einen vor Ort unter Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Test zur Eigenanwendung (Selbsttest), der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf der Website gelistet ist und vor nicht mehr als 24 Stunden vorgenommen wurde

durchgeführt werden.

Kinder bis 3 Monate nach Vollendung ihres 12. Lebensjahres sind von der Testpflicht befreit!

Die vorstehend aufgezeigte 2G-Regelung gilt in folgenden Bereichen:

  • für Kunden*innen bei körpernahen Dienstleistungen (z. B. in Friseursalons, Kosmetikstudios, Fußpflege) – ausgenommen Dienstleitungen aus medizinischen Gründen
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen
  • Veranstaltungen im Freien mit festen Plätzen mit Einlasskontrolle
  • Innengastronomie (Ausnahme: Kantinen und Mensen sowie Versorgung von Berufskraftfahrer*innen in Autobahnraststätten), betrifft u. a. Cafés, Konditorei, Metzger-Imbiss, Eisdielen
  • in Hotels, Pensionen und Jugendherbergen
  • Teilnahme an Reisebus- oder Schiffsreisen
  • für Kunden*innen bei der Erbringung präsenter sexueller Dienstleistungen
  • Sportausübung im Amateur- und Freizeitsport im Innenbereich
  • Innenbereich von Schwimmbädern, Thermen und Saunen
  •  Innenbereich von Freizeitparks, Kletterparks und ähnlichen Einrichtungen
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen
  • Innenbereich von Zoos, Tierparks, botanischen Gärten u. ä.
  • außerschulischer Musik- und Kunstunterricht im Innenbereich
  • Proben- und Auftrittsbetrieb der Breiten- und Laienkultur
  • Innenbereich von Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten
HwK-Rechtsberatung

recht@hwk-koblenz.de

0261 398-205



HwK-Betriebsberatung

beratung@hwk-koblenz.de

0261 398-251