Was bedeutet die 2G-Regelung?

Die 2G-Regelung beinhaltet Einschränkungen für Ungeimpfte Personen. Sie wurde zum 24.11.2021 erstmalig im Rahmen der 28. COBeLVO eingeführt und findet in der 29. CoBeLVO bis einschließlich 20.01.2022 ihre Fortführung.

Nach der 2G-Regelung ist der Zugang zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens nur noch für Personen zulässig, die genesene oder geimpfte Personen sind.

AUSNAHMEN

Von dieser Beschränkung ausgenommen sind:

  • • „gleichgestellte Personen“  Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können (hierfür muss eine qualifizierte ärztliche Bescheinigung über die entsprechende Diagnose vorgelegt werden)
  • Minderjährige, auch wenn diese nicht geimpfte, genesene oder diesen gleichgestellte Personen sind

In den Ausnahmefällen müssen die entsprechenden Personen einen Testnachweis nach § 3 Abs. 5 Satz 1 vorlegen.

Der Test auf das Nichtvorliegen des Coronavirus SARS-CoV-2 kann durch:

  • einen Testnachweis nach § 2 Nr. 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) vom 8. Mai 2021 (BAnz AT 08.05.2021 V1) in der jeweils geltenden Fassung oder
  • eine maximal 48 Stunden zurückliegende Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik)

erbracht werden (Testpflicht).

Gem. § 2 Nr. 7  SchAusnahmV ist ein Testnachweis ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrundeliegende Testung durch In-vitro-Diagnostika erfolgt ist, die für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt sind und die auf Grund ihrer CE-Kennzeichnung oder auf Grund einer gemäß § 11 Absatz 1 des Medizinproduktegesetzes erteilten Sonderzulassung verkehrsfähig sind, die zugrunde liegende Testung maximal 24 Stunden zurückliegt und

  1. vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist, (beobachteter Selbsttest vor Ort)
  2. im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgt (Vorlage Testbescheinigung durch Arbeitgeber*In der Kundin/des Kunden) oder
  3. von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung vorgenommen oder überwacht wurde (Vorlage Testbescheinigung durch Testzentren)

Ein Selbsttest vor Ort (gem. § 2 Nr. 7 Buchst. a SchAusnahmV) ist, sofern der Betreiber einer Einrichtung diese Möglichkeit anbietet, vor dem Betreten der Einrichtung in Anwesenheit einer von dem Betreiber der Einrichtung beauftragten Person von der Besucherin/dem Besucher durchzuführen und berechtigt ausschließlich zum Besuch dieser Einrichtung. Der Betreiber einer Einrichtung darf der Besucherin oder dem Besucher nur bei Vorlage eines Testnachweises nach Satz 1 Zutritt zur Einrichtung gewähren.

Von der Testpflicht ausgenommen sind:

  • Kinder bis 3 Monate nach Vollendung ihres 12. Lebensjahres à § 3 Abs. 5 CoBeLVO
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