Wann sind welche Masken zu tragen?

Soweit in der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung eine Maskenpflicht angeordnet wird, ist im öffentlichen Raum bei Begegnungen mit anderen Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht).

Bei der Maskenpflicht wird nun stets das Tragen eines medizinischen Mundschutzes (OP-Maske) oder einer Maske des Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards vorausgesetzt. Die bisher sogenannte „qualifizierte“ oder „verschärfte“ Maskenpflicht ist nunmehr also der Regelfall.

!!Achtung!! Ergänzend greifen im Einzelfall auch Allgemeinverfügungen  von Landkreisen und kreisfreien Städten. D. h. in den einzelnen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten kann eine weitere, verschärfte Maskenpflicht gelten (z. B. in Fußgängerzonen).

In geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, ist eine medizinische Gesichtsmake  oder eine FFP2-Maske oder vergleichbarer Standard zu tragen, soweit in der CoBeLVO nichts abweichendes bestimmt ist.

Öffentliche/gewerbliche Einrichtungen  verschärfte Maskenpflicht!

In öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen gilt die Maskenpflicht nach § 3 Abs. 2 CoBeLVO mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist. verschärfte Maskenpflicht!

Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe

Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe sind beim Ausüben ihrer Tätigkeit in geschlossenen Räumen verpflichtet, die verschärfte  Maskenpflicht nach § 3 Abs. 2 CoBeLVO einzuhalten.

Gem. SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung hat der Arbeitgeber medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken oder in der Anlage der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung bezeichnete vergleichbare Atemschutzmasken zur Verfügung zu stellen, wenn:

  1. die Anforderungen an die Raumbelegung nach § 2 nicht eingehalten werden können, oder
  2. der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, oder
  3. bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist.

Körpernahe Dienstleistungen verschärfte Maskenpflicht!

Bei körpernahen Dienstleistungen gilt die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist.

Dies betrifft insbesondere:

  • Friseure,
  • Fußpfleger,
  • Augenoptiker,
  • Hörakustiker,
  • Orthopädietechniker / Orthopädieschuhmacher.

Aufgrund der aktuellen Pandemielage gilt die Ergänzende Regelung zum Atemschutz für alle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards der BGW wonach folgendes umzusetzen ist:

  • Beschäftigte tragen in den Geschäftsräumen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei Tätigkeiten mit unmittelbarem engem Kontakt mit einem Abstand unter 1,5 Meter zu anderen Personen ist eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske – ohne Ausatemventil – zu tragen.

Einrichtungen des Gesundheitswesens verschärfte Maskenpflicht!

In Wartesituationen gemeinsam mit anderen Personen gilt die Maskenpflicht nach § 3 Abs. 2 CoBeLVO, mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist.

Gastronomische Einrichtungen verschärfte Maskenpflicht!

Für Gäste und Personal gilt im Innenbereich die Maskenpflicht nach § 3 Abs. 2 CoBeLVO mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist; für Gäste ist die Maske unmittelbar am Platz entbehrlich.

Hotellerie, Beherbungsbetriebe

In allen öffentlich zugänglichen Bereichen der Einrichtung innerhalb der Räumlichkeiten gilt die verschärfte Maskenpflicht.

Zusammenkünfte von Personen

Bei

  • Öffentlichen Wahlen und Zusammenkünften, die der Vorbereitung und Durchführung von öffentlichen Wahlen dienen, insbesondere Wahlkreiskonferenzn und Vertrerversammlungen,
  • Bei Sitzungen kommunaler Gremien
  • Zusammenkünften aus prüfungsrelevanten Gründen sowie zur Durchführung von Auswahlverfahren in zulassungsbeschränkten Studiengängen

gilt die Maskenpflicht nach § 3 Abs. 2 CoBeLVO. 

In der Rechtspflege dienenden Einrichtungen (einschließlich der Notariate und Rechtsanwaltskanzleien) und bei Zusammenkünften der Rechtspflege soll grundsätzlich bei Begegnung mit anderen Personen eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards getragen werden. verschärfte Maskenpflicht!

Im Übrigen gilt die Maskenpflicht, soweit dies in dieser Verordnung angeordnet wird (Maskenpflicht).

Die Maskenpflicht gilt nicht:

  • für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres,
  • für Personen, denen dies wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen,
  • soweit und solange es zur Kommunikation mit Menschen mit einer Hör- oder Sehbehinderung, oder zu Identifikationszwecken oder im Zusammenhang mit der Wahrnehmung von Aufgaben der Rechtspflege erforderlich ist,
  • für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden oder solange kein Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Besucherinnen und Besuchern besteht.

Weitere Hinweise finden Sie in der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung sowie der entsprechenden Auslegungshilfe.