Unterstützung für Alleinerziehende - Lohnfortzahlung wegen Schul- und Kitaschließung

Eltern und Alleinerziehende, die aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin die eigenen Kinder betreuen und daher nicht arbeiten können, haben Anspruch auf eine Lohnfortzahlung.

Sie erhalten nach dem Infektionsschutzgesetz eine Entschädigung von 67 % des entstandenen Verdienstausfalls (maximal 2.016 Euro) für bis zu 6 Wochen.

Am 28. Mai 2020 hat der Bundestag beschlossen, dass die Dauer der Lohnfortzahlung von 6 auf bis zu 10 Wochen für jeden Sorgeberechtigten ausgeweitet wird. Künftig besteht damit insgesamt ein Anspruch auf bis zu 20 Wochen Entgeltfortzahlung - jeweils 10 Wochen für Mütter und 10 Wochen für Väter. Für Alleinerziehende wird der Anspruch ebenfalls auf maximal 20 Wochen verlängert.

Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen kann.

Voraussetzungen dafür sind,

  • dass die erwerbstätigen Eltern Kinder unter 12 Jahren zu betreuen haben, weil eine Betreuung anderweitig nicht möglich ist und,
  • dass Gleitzeit- beziehungsweise Überstundenguthaben ausgeschöpft sind.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Quelle: Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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