Überbrückungshilfe III ("Neustarthilfe")

Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem Teil-Lockdown stark betroffen waren, können für die Zeit von Januar bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Form der Überbrückungshilfe III erhalten.

Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche). Die Überbrückungshilfe III wurde im April 2021 um einen Eigenkapitalzuschuss erweitert. Darüber hinaus wurde unter anderem die Erstattung von Fixkosten sowie eine Anschubhilfe für die Reise-, Veranstaltungs- und Kulturbranche ermöglicht. Außerdem wurden kirchliche Unternehmen und Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden, antragsberechtigt.

Soloselbstständige, kurz befristet und unständig Beschäftigte und kleine Kapitalgesellschaften (eine Gesellschafterin oder ein Gesellschafter), die durch die Corona-Pandemie erhebliche finanzielle Einbußen erleiden können alternativ zur Fixkostenerstattung für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 eine einmalige Betriebskostenpauschale – „Neustarthilfe“ – in Form eines Vorschusses erhalten. Die Neustarthilfe wird zusätzlich zu anderen Leistungen, wie z.B. der Grundsicherung, ausgezahlt und nicht auf diese angerechnet.

Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden (Fristverlängerung).

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III sowie die Neustarthilfe erfolgen über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.


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