Können Materialaufwendungen in der Berechnung des Liquiditätsengpasses berücksichtigt werden?

Fortlaufende Materialkosten, die im Betrachtungszeitraum anfallen, um den Betrieb am Laufen zu halten, und die in diesem Zeitraum zur Zahlung fällig werden, können mit angesetzt werden, wenn es sich um eine normale, nicht außergewöhnliche Warenbestellung handelt, da die damit erzielten Umsätze ja auch in die Be-rechnung der Liquiditätslücke einfließen. Wenn allerdings eindeutig auf Vorrat bestellt wird (z. B. Material fürs nächste halbe Jahr), dann können diese Kosten nicht berücksichtigt werden. 

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