Ist die gemeinschaftliche Anfahrt zu Arbeitsorten außerhalb von Betrieben weiterhin möglich?

Wir empfehlen je nach Möglichkeit die Mitarbeiter auf mehrere Fahrzeuge zu verteilen. In Betracht kommt hier beispielsweise die Anfahrt mit privaten Pkw.

Bei Unfällen ist dieser Weg von der Unfallversicherung über die BG mit abgedeckt.

Sofern ein Arbeitnehmer sich weigert, beispielsweise in ein Gemeinschaftsfahrzeug zu steigen, sollte nach einer individuellen Lösung gesucht werden.

Sollten mehrere Mitarbeiter dennoch gemeinsam in einem Pkw fahren, sollten alle Insassen einschließlich Fahrer bei Unterschreiten des Abstandsgebots von 1,5 Metern eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel weist dazu folgendes aus: Kann  die  Abstandsregel  nicht  umgesetzt  werden,  sind  Abtrennungen  zu  installieren oder personenbezogene Schutzmaßnahmen (mindestens MNB) umzusetzen.

Ist dies  wegen  rechtlicher  Vorgaben zum Ist Beispiel im Verkehrsrecht für den Kraftfahrer nicht möglich, sind von den die Abstandsregel nicht einhaltenden Mitfahrern FFP-Halbmasken ohne Ausatemventil während der Fahrt zu tragen.

Nach Auskunft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur fällt das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes durch den Kraftfahrzeugführer zur Verhinderung einer Übertragung des Virus Sars-CoV-2 bei Einhaltung der nachstehenden Bedingungen nicht unter das sogenannte "Verschleierungsverbot" des § 23 Absatz 4 StVO

Die aktuell gültige CoBeLVO finden Sie hier.