In welchen Situationen/Einrichtungen sind Mund-Nasen-Schutzmasken zu tragen?

In öffentlichen oder gewerblichen Einrichtungen, insbesondere in geschlossenen Räumen soll grundsätzlich bei Begegnung mit anderen Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen, sofern in der Landesverordnung darauf verwiesen wird, soweit nichts Abweichendes bestimmt ist (Maskenpflicht).

In nachfolgenden Einrichtungen müssen Mitarbeiter der Einrichtungen sowie Kunden und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen:

  • Einzelhandelsbetriebe,
  • Verkaufsstände auf Wochenmärkten,
  • Apotheken, Sanitätshäuser,
  • Tankstellen, Kraftfahrzeug- und Lastkraftwagenhandel einschließlich des einschlägigen Ersatzteilhandels, Fahrradhandel, Autowaschanlagen,
  • Banken und Sparkassen, Poststellen,
  • Reinigungen, Waschsalons,
  • Buchhandlungen, Büchereien, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Wettvermittlungsstellen, Bibliotheken und Archive,
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte,
  • Großhandel,
  • Museen, Galerien, Ausstellungen, Gedenkstätten, Bau- und Kulturdenkmäler

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind:

  • Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres,
  • Personen, denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist (dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen) sowie
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden oder solange kein Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Besucherinnen und Besuchern besteht.
  • Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist.

Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe sind gem. § 7 der 8. Corona-Bekämpfungsverordnung sind unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen befugt, ihre Tätigkeit auszuüben. Das Abstandsgebot von 1,50 m ist einzuhalten, sofern die Art der Dienstleistung dies zulässt.
Grundsätzlich besteht bei Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand zwischen Personen unterschritten wird, die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes durch Mitarbeiter und Kunden, wenn die Art der Dienstleistung dies zulässt. Dies ist beispielsweise der Fall bei Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege, bei Gesundheitshandwerkern sowie bei der Anlieferung/Aushändigung oder der Überbringung von Waren.

In gastronomischen Einrichtungen (Innen- und Außengastronomie) müssen Mitarbeiter, die Kundenkontakt haben und Gäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Gäste dürfen diesen nur unmittelbar am Platz ablegen.

Beim Straßenverkauf/Verkauf zur Mitnahme verzehrfertiger Speisen und Getränke von Eiscafé o. ä. müssen nun auch alle Kunden und Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege (Friseure, Kosmetiker etc.)
Bitte beachten Sie auch hier die weiteren Anforderungen gem. dem Arbeitsschutzstandard der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst & Wohlfahrtspflege (BGW)  Beschäftigte müssen gegebenenfalls Atemschutzmasken und Gesichtsschutz tragen.

Weitere Hinweise finden Sie in der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung.