In welchen Situationen/Einrichtungen sind Mund-Nasen-Schutzmasken zu tragen?

Soweit in der 15. CoBeLVO eine Maskenpflicht angeordnet wird, ist im öffentlichen Raum bei Begegnungen mit anderen Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht).

In geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Dies gilt darüber hinaus an allen Orten mit Publikumsverkehr, so auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend begegnen. Die Bestimmung der Orte nach Satz 2 sowie die Bestimmung eines zeitlichen Umfangs der Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, obliegt der zuständigen Kreisverwaltung, in kreisfreien Städten der Stadtverwaltung als Kreisordnungsbehörde.

In Wartesituationen gilt ebenfalls die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4.

Im Übrigen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit dies in dieser Verordnung angeordnet wird (Maskenpflicht).

Danach sind Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe beim Ausüben ihrer Tätigkeit ebenfalls verpflichtet, die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4 einzuhalten.

Die Maskenpflicht gilt nicht:

  • für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres,
  • für Personen, denen dies wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen,
  • soweit und solange es zur Kommunikation mit Menschen mit einer Hör- oder Sehbehinderung, oder zu Identifikationszwecken oder im Zusammenhang mit der Wahrnehmung von Aufgaben der Rechtspflege erforderlich ist,
  • für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen, wenn anderweitige geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden oder solange kein Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Besucherinnen und Besuchern besteht.

Weitere Hinweise finden Sie in der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung sowie der entsprechenden Auslegungshilfe.