In der Industrie gibt es zum Teil erhebliche Lieferengpässe, die es erfordern laufend Material in größeren Mengen vorzuhalten und vorzubestellen. Können diese Materialaufwendungen trotz eventueller "Bevorratung" angesetzt werden?

Die Corona-Soforthilfe des Bundes ist für den fortlaufenden Sach- und Finanzaufwand einzusetzen. Das bedeutet, dass entsprechende Kosten regelmäßig auftreten müssen. Wenn Lieferengpässe branchenüblich und somit auch vor der Corona-Krise in einer gewissen Regelmäßigkeit aufgetreten sind, wodurch entsprechende, größere Materialbestellungen für den laufenden Betrieb notwendig waren, kann eine Anrechnung zum fortlaufenden Sach- und Finanzaufwand vertreten werden. Die Regelmäßigkeit ist zu begründen und mit Belegen zu dokumentieren.

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