Gibt es einen Anspruch seitens Arbeitnehmer auf den Einsatz im Homeoffice?

Der Gesundheitsschutz der Beschäftigten wird ausgeweitet. Dazu wurde die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung  des Bundes erlassen.

Diese umfasst u. a. folgende Punkte:

  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten, soweit keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten sind nicht verpflichtet, Homeoffice zu nutzen.
  • Für Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten können, haben die Arbeitgeber durch geeignete Maßnahmen den gleichwertigen Schutz sicherzustellen.
  • Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf ein Minimum zu reduzieren.
  • In Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten sind möglichst kleine Arbeitsgruppen zu bilden. Zeitversetztes Arbeiten ist zu ermöglichen soweit die betrieblichen Gegebenheiten dies zulassen.
  • Für das Arbeiten im Betrieb müssen Arbeitgeber medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken zur Verfügung stellen, wenn Anforderungen an Räume oder Abstand aus bestimmten Gründen nicht eingehalten werden können.

Diese Verordnung gilt befristet bis 30. April 2021.

Zu den steuerlichen Auswirkungen des Homeoffice siehe  Frage:

Welche Auswirkungen hat das Homeoffice steuerrechtlich?

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