Gibt es einen Anspruch seitens Arbeitnehmer auf den Einsatz im Homeoffice?

Die verbindliche Vorgabe von Homeoffice wurde erstmalig in der sog. Bundesnotbremse, im Infektionsschutzgesetz verankert. Diese Regelung ist zum 30. Juni 2021 außer Kraft getreten.

Mit Beschluss des „Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetztes anderer Gesetze“ galt vom 24.11.2021 bis 19.03.2022 auch wieder eine Verpflichtung zum Homeoffice, diese wurde im § 28 b Abs. 4 IfSG fortgeführt.

Mit dem Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vom 18.03.2022 wurden diese Regelungen jedoch nicht verlängert. Eine gesetzliche Pflicht zum Angebot von Homeoffice durch den Arbeitgeber nach dem Infektionsschutzgesetz besteht demnach nicht mehr. Auch sind Arbeitnehmer nicht mehr gesetzlich verpflichtet derartige Angebote wahrzunehmen.

Homeoffice als Maßnahme zur Vermeidung betrieblicher Personenkontakte bleibt weiterhin Bestandteil der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und muss bei der Erstellung und Anpassung der betrieblichen Hygienepläne vom Arbeitgeber weiter berücksichtigt werden (siehe SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung).

Zu den steuerlichen Auswirkungen des Homeoffice siehe  Frage:

Welche Auswirkungen hat das Homeoffice steuerrechtlich?

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