Gelten Besonderheiten im Monat Juli 2020, wenn der Unternehmer eine zu hohe Umsatzsteuer beim Finanzamt angemeldet und bezahlt hat?

Gemäß BMF-Schreiben wird § 14c Abs. 1 UStG für die Dauer des Monats Juli 2020 ausgesetzt.  Nach dieser Regelung kann der Leistungsempfänger bei Leistungen, die im Monat Juli 2020 erbracht werden (Leistungszeitpunkt), auch eine mit 19 % bzw. 7% zu hoch ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen, wenn der leistende Unternehmer diese Umsatzsteuer beim Finanzamt angemeldet und bezahlt hat. Die Regelung trägt etwaigen Verzögerungen bei der Umstellung der Kassen- und Abrechnungssysteme Rechnung. Der ZDH hatte sich gemeinsam mit den übrigen Spitzenverbänden der Wirtschaft für diese Regelung stark gemacht.

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