Beförderungsverbote aus Ländern mit Virus-Mutationen

Für Länder, in denen Virus-Mutationen weit verbreitet sind (so genannte Virusvarianten-Gebiete), besteht ein Beförderungsverbot.

Beförderungsunternehmen, z. B. Flug- oder Bahngesellschaften dürfen keine Personen aus diesen Ländern nach Deutschland befördern. Die Beförderung ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen möglich, insbesondere

  • für Personen mit Wohnsitz und bestehenden Aufenthaltsrecht in Deutschland,
  • für Personen, die nur  in einem Transitbereich eines Verkehrsflughafens umsteigen und
  • in wenigen weiteren Sonderfällen.

Laut Begründung der einschlägigen Verordnung (s. u.) soll deutschen Staatsangehörigen ohne Wohnsitz in Deutschland die Beförderung nicht verweigert werden.

Auch in diesen Ausnahmefällen ist vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung sowie eine COVID-19-Testung erforderlich.

Virusvarianten-Gebiete sind Gebiete, in denen aufgrund der Verbreitung von Mutationen des Virus ein besonderes Eintragsrisiko besteht. Diese Gebiete werden auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts veröffentlicht und der aktuellen Entwicklung angepasst.

Die Coronavirus-Schutzverordnung (CoronaSchV) gilt vom 30.01.2021 bis vorerst 17.02.2021 und ist hier abrufbar.

Quellen:

Auswärtiges Amt

Bundesministerium

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