An was ist eventuell noch zu denken?

Je nachdem, wie sich die Pandemie entwickelt, sind eventuell betriebliche Prozesse anzupassen, Heim – oder Telearbeitsplätze können eingerichtet werden. Sicherung von Daten und die Organisation von Werkschutz können weitere Maßnahmen sein.

Eine ausreichende persönliche Hygiene ist ebenfalls wesentliche Voraussetzung, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Neben Verhaltensregeln ist auch die Beschaffung der notwendigen Ausstattungen wichtig. Hierzu gehören:

  • ausreichende Handwaschmöglichkeiten und -mittel
  • ausreichende Vorräte an Hygiene-Verbrauchsmaterialien (Waschlotion, Einmalhandtücher, Desinfektionsmittel, ggf. Hygienemasken
  • Aufstellung zusätzlicher Desinfektionsmittelspender

Für die Beschäftigten sind entsprechende allgemeine und arbeitsplatzbezogene Regeln zur guten Hygienepraxis aufzustellen. Dazu gehören z. B.:

  • das Vermeiden unnötiger Handkontakte
  • das regelmäßige Händewaschen mit Seife (ggf. zusätzliche Händedesinfektion), z. B. nach Personenkontakten und Berühren von Gegenständen, die möglicherweise von Erkrankten angefasst wurden, wie in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • das Vermeiden des (gewohnheitsmäßigen) Berührens von Augen, Mund und Nase
  • die Art des hygienischen Hustens und Niesens
  • das Abstandhalten zu Hustenden und Niesenden
  • die Verwendung von Einwegpapiertaschentüchern
  • das regelmäßige Lüften der Arbeitsräume (z. B. etwa 4-mal täglich für ca. 10 Minuten)

Durch betriebsorganisatorische Maßnahmen kann ebenfalls ein Beitrag zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr geleistet werden. Dazu gehört z. B.:

  • Vermeiden bzw. Reduzieren von größeren Menschenansammlungen durch Telefon- oder Videokonferenzen
  • das Absagen nicht zwingend erforderlicher Dienstreisen
  • auch bei der Verteilung bzw. Sammlung der Betriebspost kann mit erhöhter Hygiene eine mögliche Übertragung verhindert werden

Weitere Informationen zum Thema auf der Seite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

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