Lehrbetrieb in den HwK-Bildungszentren eingestellt
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Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Stand 20.01.2021

Aufgrund der aktuellen Situation sind unsere Leitungen zeitweise belegt. Gerne bieten wir Ihnen schnellstmöglich einen Rückruf an. Bitte nutzen Sie hierfür das Kontaktformular der Handwerkskammer Koblenz (Name, Telefonnummer und kurze Schilderung des Anliegens).

Für die wichtigsten Themenbereiche haben wir eine Handlungshilfe für Betriebe zusammengestellt. Die FAQ's werden fortlaufend aktualisiert!

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, uns über den Feedbackbogen mitzuteilen, ob Sie mit unseren Handlungshilfen und durchgeführten Beratungen zufrieden waren und was wir gegebenenfalls verbessern können.

Anfragen über das Kontaktformular werden auch über das Wochenende bearbeitet.

Bleiben Sie gesund!

+++Aktuelle Mitteilungen für Betriebe+++



Stand 20.01.2021 - Bundesarbeitsminister Heil legt Bundeskabinett neue Corona-Arbeitsschutzverordnung (Homeoffice-Regelung) vor!

Der Gesundheitsschutz der Beschäftigten wird ausgeweitet. Dazu soll die Corona-Arbeitsschutzverordnung in den nächsten Tagen auf den Weg gebracht werden.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung soll unter anderem folgende Punkte umfassen:

  • Arbeitgeber werden verpflichtet, Homeoffice anzubieten, soweit keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten sind nicht verpflichtet, Homeoffice zu nutzen.
  • Für Beschäftigte, die nicht im Homeoffice arbeiten können, haben die Arbeitgeber durch geeignete Maßnahmen den gleichwertigen Schutz sicherzustellen
  • Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf ein Minimum zu reduzieren.
  • In Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten sollen möglichst kleine Arbeitsgruppen gebildet und wenn möglich zeitversetzt gearbeitet werden.
  • Für das Arbeiten im Betrieb müssen Arbeitgeber medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken zur Verfügung stellen, wenn Anforderungen an Räume oder Abstand aus bestimmten Gründen nicht eingehalten werden können.

Diese Verordnung soll befristet bis 15. März 2021 gelten.

Quelle: Bundesregierung

Stand 20.01.2021 - Geplante Vereinfachung der Überbrückungshilfe III

Zur Einigung innerhalb der Bundesregierung über die Vereinfachung der Überbrückungshilfe III gab Bundeswirtschaftsminister Altmaier weitere Details bekannt (Pressemitteilung vom 19.01.2021):

  • Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten. D. h.: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.
  • Erweiterung der monatlichen Förderhöhe: Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Mio. € pro Fördermonat (bisher 200.000 € bzw. 500.000 €), sofern beihilferechtlich zulässig. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.
  • Abschlagszahlungen: Abschlagszahlungen werden einheitlich gewährt; nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Abschlagszahlungen sind bis zu einer Höhe von bis zu 100.000 € für einen Fördermonat möglich (bisher max. 50.000 €).
  • Anerkennung weiterer Kostenpositionen:
    • Wertverlusten unverkäuflicher oder saisonaler Ware werden als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt
    • Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden (z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops).

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Stand 20.01.2021 - Telefonschaltkonferenz von Bund & Ländern am 19.01.2021 kündigt verlängerten Lockdown an!

Im Rahmen der gestrigen Telefonschaltkonferenz haben Bund und Länder vereinbart, dass der bestehende Lockdown bis zum 14.02.2021 verlängert und weitere Maßnahmen von den Bundesländern einheitlich beschlossen werden sollen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Medizinische Masken: Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (z. B. OP- oder FFP2-Masken) in Bus & Bahn sowie in Geschäften.
  • Homeoffice: Arbeitgeber müssen künftig überall, wo es möglich ist, Arbeiten im Homeoffice ermöglichen.
  • Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte sind weiterhin im eigenen Haushalt und mit max. einer weiteren Person gestattet. Die Zahl der Kontakt-Haushalte sollte konstant und klein sein.
  • Kinderbetreuungseinrichtungen & Schulen: Diese sollen weiterhin bis zum 14.02.2021 geschlossen bleiben (Präsenzpflicht entfällt).
  • Überbrückungshilfe III:  Diese soll nochmals verbessert werden, u. a. Vereinfachung der Zugangsvoraussetzungen, Anhebung der Abschlagszahlungen.
  • Steuerliche Erleichterungen bei der Anschaffung bestimmter digitaler Wirtschaftsgüter: Rückwirkend zum 1. Januar 2021 sollen bestimmte digitale Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben werden können. Damit können insoweit die Kosten für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung zukünftig im Jahr der Anschaffung oder Herstellung steuerlich vollständig berücksichtigt werden.

Den Bund-Länder-Beschluss vom 19.01.2021 finden Sie hier.

Die Umsetzung für das Land Rheinland-Pfalz soll zeitnah erfolgen.

Die Corona-Bekämpfungsverordnung wird entsprechend durch die Landesregierung angepasst werden.

Stand 18.01.2021 - Prozedere Kinderpflegekrankengeld

Die Voraussetzungen und die Dauer des Kinderpflege  wird wegen Corona im Jahr 2021 um zehn zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) ausgeweitet, § 45 Abs. 2 a SGB V.

Am 18. Januar 2021 wird sich der Bundesrat abschließend mit dem Gesetz befassen.  Der Anspruch auf das erweiterte Kinderkrankengeld soll aber rückwirkend ab dem 5. Januar 2021 gelten.

Das Kinderkrankengeld übernimmt die Krankenkasse in folgenden Fällen:

  • Der Arbeitnehmer ist berufstätig und haben selbst Anspruch auf Krankengeld. Die Art des Versicherungsverhältnisses (z. B. aufgrund einer versicherungspflichtigen Beschäftigung oder einer freiwilligen Mitgliedschaft) ist unerheblich.
  • Das Kind ist unter 12 Jahren und gesetztlich krankenversichert.
  • Es gibt im Haushalt keine andere Person, die ihr Kind betreuen kann.
  • Eine Betreuung des Kindes zu Hause ist erforderlich weil
    • die Schule oder die
    • Kindertageseinrichtung ganz oder teilweise pandemiebedingt geschlossen oder die Kinderbetreuung eingeschränkt ist.

Der Anspruch besteht auch, wenn die Eltern im Homeoffice arbeiten könnten.

Praktisch wird der Arbeitnehmer unbezahlt von der Arbeit freigestellt. Der Antrag auf Kinderpflegekrankengeld ist bei der Krankenkasse zu beantragen. Die gesetzlichen Krankenversicherungen halten ein Antragsformular in der Regel auf ihrer Homepage bereit, z.B. bei der AOK.

Krankengeld wird gezahlt bis zu 90 Prozent des ausgefallenen Nettoverdienstes (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Es sind sogar 100 Prozent, sofern Sie in den letzten 12 Kalendermonaten vor dem Krankengeldbezug Einmalzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erhalten.

Das Kinderkrankengeld darf jedoch 70 Prozent der kalendertäglichen Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung nicht übersteigen (2021: 112,88 Euro).

Vom ermittelten Kinderkrankengeld werden noch die Beiträge für die Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung abgezogen.

Das Kinderpflegekrankengeld ist lohnsteuerfrei nach § 3 Nr. 1 Buchst. a EStG. Es unterliegt dem Progressionsvorbehalt nach § 32b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG.

Hinweis: Die Krankenkasse prüft im Zusammenhang mit dem Anspruch auf Krankengeld auch, ob sich aus dem Inhalt des Arbeitsverhältnisses ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung gegen den Arbeitgeber ergibt. Dann würde kein Krankengeld gezahlt. Ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung könnte sich aus § 616 BGB ergeben. Dieser kann arbeitsvertraglich ausgeschlossen werden (Muster bei HwK erhältlich, recht@hwk-koblenz.de). Ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung gem. § 616 BGB, ist ausgeschlossen, sofern die Schulschließungen nicht nur für kurze Zeit, sondern über mehrere Wochen erfolgen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte ebenfalls an recht@hwk-koblenz.de.

Stand 15.01.2021 - Corona-Einreiseverordnung

Das Bundeskabinett hat am 13. Januar 2021 eine Coronavirus-Einreiseverordnung beschlossen, die vom 14. Januar bis spätestens 31. März 2021 gültig ist.

In dieser Verordnung werden Vorgaben darüber gemacht, in welchen Fällen Personen, die aus dem Ausland die Grenze nach Deutschland überschreiten, dies anzeigen müssen (elektronisch oder ausnahmsweise mittels eines Papierformulars) und darüber hinaus einen aktuellen Corona-Test durchführen bzw. eine entsprechende ärztliche Bescheinigung bereits bei Einreise vorweisen müssen. Diese Pflichten bestehen unabhängig von etwaigen Quarantänevorgaben durch einschlägige Landes-Verordnungen.

Die Anzeige- und Testpflichten werden danach differenziert, welchen pandemischen Status das Land bzw. die Region hat, aus dem/der der Einreisende kommt. Unterschieden wird in folgende drei Gruppen:

  • einfache Risikogebiete (derzeit faktisch alle Länder/Regionen, die nicht einem der beiden nachfolgend benannten Gebiete zuzurechnen sind),
  • Hochinzidenzgebiete (Gebiete mit besonders hoher Inzidenz),
  • Virusvariantengebiete (Gebiete, in denen ein erhebliches Aufkommen von Virus-Mutationen zu verzeichnen ist).

Das RKI gibt jeweils tagesaktuell eine Übersicht darüber, welche Regionen/Länder in gemeinsamer Einschätzung von Bundesgesundheitsministerium, Auswärtigem Amt und Bundesinnenministerium, zu welcher dieser Gruppen zu zählen ist.

Nachfolgende Ausnahmen von den ausgeweiteten Anzeige- und Test- sowie Nachweispflichten können für Handwerksbetriebe bzw. deren Beschäftigte bei grenzüberschreitender Tätigkeit relevant sein:

Einfache Risikogebiete:

  • Ausgenommen von der Anzeigepflicht sind Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.
  • Ausgenommen von der Test- und Nachweispflicht sind bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen,
    • die in der Bundesrepublik Deutschland ihren Wohnsitz haben und die sich zwi-gend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Aus-bildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte in einem Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzpendler) ode
    • die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in die Bundesrepublik Deutschland begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger).

Hochinzidenzgebiete sowie Virusvariantengebiete:

  • Hier gibt es keinerlei handwerksspezifische Ausnahmeregelungen im Hinblick auf die An-zeige- sowie die Test- und Nachweispflicht.
  • Lediglich der Grenzübertritt im Zusammenhang mit der Beförderung von Material und Personen (z. B. zu Baustellen) in Hochinzidenzgebiete, nicht jedoch in Virusvariantengebiete und dabei mit einem Aufenthalt von höchstens 72 Stunden im Hochinzidenzgebiet, erfordert keine Nachweisführung über einen Test. Aber auch in diesem Fall muss der Grenzübertritt angezeigt werden.

Durch diese Bundesverordnung werden die einschlägigen Regelungen der Bundesländer dort ergänzt, wo letztere hierzu (noch) keine Vorgaben definieren oder aber die Bundesregelung strikter ist als das einschlägige Landesrecht.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Außenwirtschafts-Seite.

Stand 11.01.2021 - Die Überbrückungshilfe II – als staatliche Fixkostenhilfe – wird nur beim Nachweis ungedeckter Fixkosten gewährt!

Die Überbrückungshilfe II basiert seit Beginn der Möglichkeit zur Antragstellung im Oktober 2020 beihilferechtlich auf der „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“.

Auf Grundlage dieser Beihilferegelung können beihilfegebende Stellen Fixkostenhilfen an Unternehmen auszahlen, wenn sie ungedeckte Fixkosten nachweisen können.

Ungedeckte Fixkosten im Sinne der „Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020“ sind Fixkosten bzw. Verluste, die einem Unternehmen während des beihilfefähigen Zeitraums entstanden sind bzw. entstehen und die im selben Zeitraum weder durch den Deckungsbeitrag (d. h. die Differenz zwischen Erlösen und variablen Kosten) noch aus anderen Quellen wie Versicherungen, befristeten Beihilfemaßnahmen oder Unterstützung aus anderen Quellen gedeckt sind.

Zur Bestimmung des Verlusts können alle Fixkosten herangezogen werden – also auch solche, die im Rahmen der Überbrückungshilfe nicht förderfähig sind.

Ungedeckte Fixkosten im beihilfefähigen Zeitraum sind zwingende Voraussetzung für die Gewährung von Beihilfen unter der Bundesregelung Fixkostenhilfe. Sie sind maßgeblich für die beihilferechtliche Höchstgrenze. Dies gilt unabhängig von der Förderhöhe.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe II erfolgt in der Regel auf Grundlage von Prognosen. Die tatsächlich aufgetretenen und berücksichtigungsfähigen Umsatzverluste, Fixkosten und ungedeckten Fixkosten im Sinne des Beihilferechts werden dann im Rahmen der Schlussabrechnung zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt.

Wird nach Antragstellung bekannt, dass die entsprechenden beihilferechtlichen Bedingungen nicht erfüllt waren, erfolgt eine Korrektur ebenfalls im Rahmen der Schlussabrechnung. Ein Änderungsantrag zur Korrektur der Angaben ist in solchen Fällen daher nicht erforderlich.

Stand 11.01.2021 - Erste Schritte zur Verlängerung der Steuererklärungsfrist in beratenen Fällen für den Veranlagungszeitraum 2019 eingeleitet

Am 06.01.2021 hat das Bundeskabinett beschlossen, dass ein Gesetzesentwurf zur Verlängerung  der Steuererklärungsfrist in beratenen Fällen für den Veranlagungszeitraum 2019 eingebracht werden soll.

Dies ist der erste Schritt zur Umsetzung der bereits verkündeten Verständigung der Koalitionsparteien, dass die Frist bis zum 31.08.2021 verlängert werden soll. Weiter ist eine sechsmonatige Verlängerung der zinsfreien Karenzzeit für den Veranlagungszeitraum 2019 vorgesehen. Dies soll sowohl die Erstattungs- als auch die Nachzahlungszinsen betreffen.

Im Vorfeld wurde die Verlängerung der Steuererklärungsfrist bereits durch das BMF-Schreiben vom 22.12.2020 um einen Monat (bis zum 31.03.2021) vorgesehen.

Hintergrund ist die intensive Einbindung der Steuerberater in die Unterstützung der Betriebe in Corona-Zeiten. Eine fristgerechte Erstellung und Übermittlung der Steuererklärung kann für diesen Zeitraum nicht sichergestellt werden.

Stand 11.01.2021 - 15. CoBeLVO tritt heute in Kraft! – Fortführung der Regelungen aus der 14. CoBeLVO in Bezug auf Betriebsschließungen

Das Land Rheinland-Pfalz hat die 15. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeLVO) veröffentlicht. Diese tritt am 11.01.2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 31.01.2021.

Eine Auslegungshilfe wurde dazu ebenfalls erstellt.

Wesentliche Änderungen:

Kontaktbeschränkungen

  • Private Zusammenkünfte in der eigenen Wohnung oder anderen eigenen geschlossenen Räumlichkeiten sollen auf die Angehörigen des eigenen Hausstands und eine weitere Person eines weiteren Hausstands beschränkt werden.
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und einer Person eines weiteren Hausstands gestattet.
  • Kinder bis einschließlich 6 Jahre bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl des weiteren Hausstands außer Betracht.

Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende

  • Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland gilt ab 11. Januar grundsätzlich neben der bestehenden zehntägigen Quarantänepflicht zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise.

Die 15. COBeLVO weist in Bezug auf die Ausübung der handwerklichen Dienstleistung keine Änderung gegenüber der vorherigen Verordnung auf.
Demnach sind Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen befugt, ihre Tätigkeiten auszuüben. Das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 Satz 1 sowie die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 Satz 4 sind einzuhalten. Die bestehenden Betriebsschließungen der 14. CoBeLVO werden aufrecht gehalten, d. h. der Einzelhandel bleibt mit Ausnahmen für Waren des täglichen Bedarfs geschlossen ebenso wie der Gastronomiesektor. Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie der Straßenverkauf (ohne Alkoholausschank) und Ab-Hof-Verkauf sind erlaubt. Körpernahe Dienstleistungen sind vorerst nicht möglich. Somit müssen Friseursalons und Kosmetikstudios weiterhin geschlossen bleiben. Erlaubt sind Dienstleistungen, die medizinischen Gründen dienen, wie solche in Fußpflegeeinrichtungen.

Stand 04.01.2021 - Dezemberhilfe ab sofort beantragbar

Von angeordneten Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe und Selbständige werden weiterhin durch eine „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ unterstützt, der sogenannten Dezemberhilfe.

Direkt betroffen sind Unternehmen und Soloselbstständige, die bereits im November schließen mussten und davon auch im Dezember weiterhin betroffen waren.

Die Betroffenen erhalten Zuschüsse von 75 % ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im Dezember 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns.

Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 30. November 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im November 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

Anträge können ab sofort bis zum 31.03.2021 gestellt werden.

Antragstellung:

Unternehmen, die bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder planen Überbrückungshilfe zu beantragen oder Unternehmen, die mehr als 5000,- € Fördersumme erwarten und alle Nicht-Soloselbständigen beauftragen bitte einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte) damit, den Antrag auf Dezemberhilfe für sie zu stellen.

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis zu 5000,- € beantragen.

Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat.

Die Antragsstellung erfolgt über die Online-Plattform der Überbrückungshilfe.

NEU: Die Abschlagszahlung wurde auf max. 50.000 Euro erhöht.

Quelle: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Stand 17.12.2020 - Differenzierung zwischen Fußpflegeeinrichtungen und Podologie

In der 14. CoBeLVO wird weiterhin differenziert zwischen Fußpflegeeinrichtungen und Podologie.

Dies lässt den Schluss zu, dass die handwerkliche Fußpflege, sofern gesundheitlich zwingend erforderliche Leistungen erbracht werden, weiterhin zulässig sind.

Gemäß Rückmeldung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ist zu empfehlen, durch einen Aushang vor der Betriebsstätte kenntlich zu machen, dass lediglich diese zulässigen Arbeiten erbracht werden, sodass bei einer Kontrolle Missverständnissen vorgebeugt wird.  

Stand 16.12.2020 - Hygienische Fuß- und Handpflege entfällt in Auslegungshilfe der 14. CoBeLVO

Die hygienische Fuß- und Handpflege ist in der neuesten Fassung der Auslegungshilfe zur 14. CoBeLVO entfallen.

Das Abstandsgebot von 1,5 Metern ist im Handwerk ebenfalls einzuhalten.

Dies gilt nicht für Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern von Einrichtungen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden oder solange kein Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder Besucherinnen und Besuchern besteht.

Stand 16.12.2020 - Neue EU-Corona-App

Seit dieser Woche können sich Interessierte die neue EU-Corona-App mit den wichtigsten Informationen rund um COVID-19 in den EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz auf ihre Mobiltelefone laden. Nutzerinnen und Nutzer, die auch im weitgehend heruntergefahrenen öffentlichen Leben grenzüberschreitend in Europa reisen müssen, erhalten dort aktuelle Informationen über die Gesundheitslage, Quarantänemaßnahmen, Testanforderungen und Corona-Warn-Apps. Die neue App basiert auf der seit Juni verfügbaren Plattform „Re-open EU“ und ist kostenlos für alle Android- und iOS-Geräte verfügbar.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Außenwirtschaftsseite.

Stand 15.12.2020 - "Harter Lockdown" ab Mittwoch

Die 14. Corona Bekämpfungsverordnung  tritt am 16.12.2020 in Kraft und endet mit Ablauf des 10. Januar 2021. Auch die Auslegungshilfe wurde entsprechend aktualisiert.

Nach den aktuellen Regelungen bleiben geöffnet:

  • Dienst- und Werkleistungen (z.B. Reparaturen) des Handwerks (mit den unten genannten Ausnahmen)
  • Abhol- und Lieferdienste (s. unten zum Bereich Handel)
  • Optiker, Hörgeräteakustiker
  • Reinigungen und Waschsalons
  • hygienische und medizinische Fußpflegeeinrichtungen
  • Einzelhandel mit Lebensmitteln (Bäcker, Fleischer etc.), Drogeriartikeln (z.B. bei Frisesuren), Waren von Sanitätshäuser (ggf. Orthopädieschuhmacher, Orthopädietechnik)

Im Übrigen sind die Ladengeschäfte für Kundenverkehr zu schließen. Der Großhandel mit Produkten, welche zur Ausführung des Handwerks erforderlich ist, bleibt geöffnet.

Geschlossen werden:

  • Friseursalons und Kosmetikstudios
  • Einzelhandel zum Beispiel auch von Goldschmieden, Unterhaltungselektronik, Keramik, Handel mit Musikinstrumenten, Verkaufsräume im Autohandel, Maler- und Raumausstatterbedarf (außer Großhandel). Bitte beachten Sie hierbei, dass Abhol- und Lieferdienste sowie Dienst- und Werkleistungen, wie z. B. Reparaturen, gestattet sind.

Für den Bereich des übrigen Handwerks sind die Hygiene- und Sicherheitskonzepte weiterhin umzusetzen!!! Es gelten die auf der Homepage der Landesregierung veröffentlichten Hygienekonzepte.

Die aktuelle Verordnung, die Auslegungshilfe sowie weitere Bestimmungen der Landesregierung finden Sie hier.

Stand 11.12.2020 - Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" / Erste Änderung der Ersten Förderrichtlinie

Ausbildungsprämie, Ausbildungsprämie plus, Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit und Übernahmeprämie werden folgendermaßen erweitert:

  • Ausbildungsbetriebe werden künftig mit Ausbildungsprämien gefördert bei Umsatzeinbruch von April bis Dezember 2020 in zwei zusammenhängenden Monaten durchschnittlich mindestens 50 Prozent oder in fünf zusammenhängenden Monaten durchschnittlich 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr (bisher: durchschnittlich mindestens 60 Prozent im April und Mai 2020 gegenüber Vorjahr).
  • Durchführung Kurzarbeit im zweiten Halbjahr 2020 wird berücksichtigt (bisher: nur erstes Halbjahr 2020).
  • Ausbildungen, die vom 24. Juni bis 31. Juli 2020 begonnen haben, werden in die Ausbildungsprämien miteinbezogen.
  • Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit in der Ausbildung werden bis einschließlich Juni 2021 verlängert (bisher: bis einschließlich Dezember 2020).
  • Übernahme von Auszubildenden wegen pandemiebedingter Insolvenz des ursprünglichen Betriebes werden künftig bis 30. Juni 2021 unabhängig von der Betriebsgröße mit einer Übernahmeprämie gefördert (bisher: maximal 249 Mitarbeiter und bis 31. Dezember 2020).

Die Änderungen gelten auch rückwirkend: Anträge auf Förderungen können innerhalb von drei Monaten auch für bereits bestehende Ausbildungsverhältnisse gestellt werden, für die bisher eine Förderung nicht möglich war, die aber von den geänderten Voraussetzungen erfasst sind. Das gilt auch, wenn ein vorheriger Antrag aus diesen Gründen abgelehnt worden ist.

Die Änderungen treten am 11. Dezember 2020 in Kraft.

Weitere Informationen und Anträge.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

ausbildung@hwk-koblenz.de

 0261 398-333
 0261 398-335
 0261 398-336

Stand 09.12.2020 - Absonderungs-Verordnung des Landes veröffentlicht

Die Verordnung tritt heute, 9. Dezember 2020, in Kraft und gilt bis einschließlich 15. Januar 2021. Danach müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind sofort und ohne weitere Anordnung selbstständig in häusliche Quarantäne begeben. Das gilt auch für Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I. Ein Bescheid des Gesundheits­amtes, der eine Absonderung anordnet, ergeht nicht.

Die Verordnung finden Sie hier.

Quelle: Landesregierung

Stand 26.11.2020 - Novemberhilfe ab sofort beantragbar

Von angeordneten Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe und Selbständige werden durch eine „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ unterstützt, der sogenannten Novemberhilfe.

Die Betroffenen erhalten Zuschüsse von 75 % ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns.

Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

Anträge können ab sofort bis zum 31.01.2021 gestellt werden.

Antragstellung:

  • Unternehmen, die bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder planen Überbrückungshilfe zu beantragen oder Unternehmen, die mehr als 5000,- € Fördersumme erwarten und alle Nicht-Soloselbständigen beauftragen bitte einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte) damit, den Antrag auf Novemberhilfe für sie zu stellen.
  • Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis zu 5000,- € beantragen.
    Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat.

Die Antragsstellung erfolgt über die Online-Plattform der Überbrückungshilfe.

Quelle: www.ueberbrueckungshilfe.de

Stand 13.11.2020 - Außerordentliche Wirtschaftshilfe No­vem­ber – Ver­fah­ren der Ab­schlags­zah­lung steht 

Das Verfahren der Abschlagszahlung für die Novemberhilfe steht. Darauf haben sich Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium geeinigt. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen ab Ende November erfolgen.

Verfahren der Abschlagszahlung:

Höhe der Abschlagszahlung

  • für Soloselbständige bis zu 5.000 €
  • für andere Unternehmen bis zu 10.000 €

Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.

Antragsstellung:

  • Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  • Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.
  • Start der Antragstellung: in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25.11., KW 48).

Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Weitere Infos finden Sie hier:

Quelle: Bundesfinanzministerium

Stand 10.11.2020 - KfW-Schnell-Kredit jetzt auch für Soloselbstständige und kleine Betriebe bis 10 Mitarbeiter verfügbar!

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel inklusive Warenlager) konnten bis dato nur Betriebe ab 11 Mitarbeitern den sogenannten KfW-Schnellkredit beantragen.

Dies ist nun auch für Soloselbstständige und Betriebe ≤ 10 Mitarbeitern möglich. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes und steht Unternehmen zur Verfügung, die aufgrund der Corona-Krise vorübergehend Finanzierungsschwierigkeiten haben, jedoch strukturell gesund und langfristig wettbewerbsfähig sind.

Der KfW-Schnellkredit für Soloselbstständige und kleine Unternehmen kann bei Ihrer Hausbank mit einer Höhe von bis zu 300.000 € beantragt werden, abhängig vom im Jahre 2019 erzielten Umsatz.

Die KfW hat speziell für Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten eine Hotline eingerichtet: 069 7431 9057.

Weitere Infos dazu finden Sie hier und auf der Seite der KfW.

Stand 27.10.2020 - Allgemeinverfügungen und aktuelle Corona-Maßnahmen/-Informationen der einzelnen Landkreise und der kreisfreien Stadt Koblenz (Stand 26.10.2020)

Stand 16.10.2020 - Corona Warn- und Aktionsplan RLP

Das Land Rheinland-Pfalz hat einen Corona Warn- und Aktionsplan RLP veröffentlicht.

Die Verordnungen der Landesregierung regeln die landesweit geltenden Schutzmaßnahmen. Die örtlichen Behörden sind befugt (und im Bedarfsfall verpflichtet) über die Verordnung hinausgehende Maßnahmen, aber auch Ausnahmen anzuordnen. Das vorliegende Konzept ist als Empfehlung für das Handeln der kommenden Wochen zu verstehen.

Der Stufenplan der Landesregierung „Zukunftsperspektive RLP“ basiert auf regionalen 7-Tage-Inzidenz-Stufen für die Landkreise und kreisfreien Städte.

Dieser beinhaltet 3 Stufen:

  • 7-Tage-Inzidenzwert ≥ 20 Fälle / 100.000 Einwohner   Stufe 1 gelb (Warnstufe)
  • 7-Tage-Inzidenzwert > 35 Fälle / 100.000 Einwohner   Stufe 2 orange (Gefahrenstufe)
  • 7-Tage-Inzidenzwert > 50 Fälle / 100.000 Einwohner   Stufe 3 rot (Alarmstufe   Risikogebiet)

Das Überschreiten der 7-Tage-Inzidenzwerte ist ein Warn- und Gefahrenhinweis, der keine Automatismen auslöst.

Dabei ist im konkreten Einzelfall zu prüfen, welche erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen sind.

Hierbei ist auch zu berücksichtigen, ob die Fälle auf ein eingrenzbares Geschehen zurückzuführen sind.

Innerhalb der einzelnen Stufen sind folgende zusätzliche Vorkehrungen zu treffen:

Warnstufe (1)Gefahrenstufe (2)Alarmstufe (3) Risikogebiet
7-Tage-Inzidenzwert ≥ 20 Fälle / 100.000 Einwohner7-Tage-Inzidenzwert ≥ 35 Fälle / 100.000 Einwohner7-Tage-Inzidenzwert ≥ 50 Fälle / 100.000 Einwohner

Gefordert sind die Kommunen, alle anderen Einrichtungen / Betriebe / Vereine / Institutionen.

  • stärkere Sensibilisierung
  • Appell an die eigene Verantwortung jedes Einzelnen
  • Hervorhebung der „AHA-Regeln“  und
  • konsequente Lüftung in baulichen Einrichtungen

Zusammentreten einer regionalen Corona-Task-Force (betroffene Kommunen, Ordnungsbehörden, Gesundheitsamt, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Innenministerium, Bildungsministerium, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Kommunale Spitzenverbände, Polizei) am 1. Tag der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes.

  • Empfehlungen durch regional spezifische Allgemeinverfügungen oder Erlasse beschließen
  • Die Maßnahmen sollen spätestens am 5. Tag der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwerts ergriffen werden, es sei denn das Geschehen ist eingrenzbar.

Verhinderung einer flächendeckende Ausbreitung!

  • Die Task Force gibt Empfehlungen für regionale Maßnahmen, die ggf. mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens verbunden sind (Allgemeinverfügung oder Erlasse)
  • Die weiteren Maßnahmen sollen spätestens am 5. Tag der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwerts ergriffen werden, es sei denn das Geschehen ist eingrenzbar.
Maßnahmen:Mögliche Maßnahmen sind:Mögliche Maßnahmen zusätzlich zur Stufe 2:
  • erhöhte Aufmerksamkeit schaffen
  • verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, gezielte Hinweise auf Verhaltensempfehlungen und die Corona-Regeln via Presse, Social Media sowie auf der Corona-Homepage des Landes und Homepages der Landkreise
  • Vorbereitung auf eventuelles Eintreten der Stufe 2, regionale Lageanalyse, Etablierung zusätzlicher Meldeketten.
  • Verschärfung der Personenbegrenzung auf eine Person je 10 qm
  • Erweiterung der Maskenpflicht, zum Beispiel in Schulen, Freizeitparks, Messen und an weiteren stark frequentierten Orten
  • Reduzierung von erlaubten Veranstaltungsgrößen auch für private Feiern;
  • keine Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung zur Erweiterung der Personenanzahl für Veranstaltungen bis zu einer Regelgrenze von 20 v. H. der am Veranstaltungsort vorhandenen Platzkapazitäten
  • Verbot von Kontaktsport
  • Sperrstunden in der Gastronomie.
  • Verschärfung der Personenbegrenzung auf eine Person je 20 qm
  • Kontaktbeschränkung auf maximal 5 Personen
  • Maskenpflicht auf öffentlichen stark frequentierten Plätzen
  • Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht an Schulen
  • Etablierung von Notbetreuungen
  • Entscheidung über Maskenpflicht auch an festem Platz bei Veranstaltungen
  • weitere Reduzierung von erlaubten Veranstaltungsgrößen auch für private Feiern
  • Schließung einzelner gesellschaftlicher und gewerblicher Bereiche
  • Sperrstunde ab 23 Uhr
  • Außenabgabeverbot von Alkohol


Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz

Kostenlose Plattform für Handwerksbetriebe online

www.handwerk-macht.de ist die neue Online-Plattform der HwK Koblenz, auf der sich Mitgliedsbetriebe kostenfrei registrieren können. Mit ihr bieten wir Handwerkern aus der Region die Chance, eigene Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und langfristig eine digitale Brücke zu ihren Kunden aufzubauen!



Betriebsberatung

beratung@hwk-koblenz.de

0261 398-251
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Rechtsberatung

recht@hwk-koblenz.de

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+++Aktuelle Mitteilungen für Lehrbetrieb, Prüfungswesen und Erwachsenenbildung+++

Der Schutz der Auszubildenden und unserer Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Hierfür haben wir Hygienemaßnahmen vorbereitet:



Stand 18.01.2021 - Durchführung aktueller Überbetrieblicher Lehrlingsunterweisungen / 1. Lehrjahr

Aufgrund der aktuellen Situation werden vorerst für das 1. Ausbildungsjahr bis zum 26.02.2021 keine Lehrgänge durchgeführt. Daher weichen wir von der Planung ab. Schicken Sie daher Ihre Auszubildenden nur nach erhaltener Einladung zu uns, auch wenn vorher andere Lehrgangstermine für das 1. Ausbildungsjahr geplant waren.

Stand 13.01.2021 - Durchführung aktueller Überbetrieblicher Lehrlingsunterweisungen

Aufgrund der aktuellen Situation ist uns derzeit die Durchführung von Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen (Ülu) nur eingeschränkt möglich. Aus diesem Grund können wir nicht alle Lehrgänge wie geplant durchführen.
Sollten bereits eingeladenen Lehrgänge nicht stattfinden können, werden die Ausbildungsbetriebe hierüber informiert.

Stand 15.12.2020 - Lehrbetrieb in Bildungszentren wird ausgesetzt!

Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (Ülu) für Auszubildende in den Berufsbildungszentren der Handwerksammer Koblenz wird zum Mittwoch, 16. Dezember 2020 eingestellt. Betroffen sind zunächst auch alle Lehrgänge mit Beginn im Zeitraum 4.01.21 bis 9.01.21. Über eine Absage für Lehrgänge mit einem späteren Beginn werden wir ggfs. später separat informieren.
Die Prüfungen (Gesellen-/Abschluss, Fortbildungs- und Meisterprüfungen) der Handwerkskammer und den Innungen werden wie geplant stattfinden.
Wir ergreifen damit unseren Beitrag, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. In unseren Bildungszentren werden täglich ca. 1000 Auszubildende ausgebildet. Die Jugendlichen kommen aus dem gesamten nördlichen Landesteil nach Koblenz, was ca. 40 % von Rheinland-Pfalz entspricht. Sie benutzen dabei u.a. öffentliche Verkehrsmittel, legen weite Strecken zurück und haben somit mit einem großen Personenkreis Kontakt.

Da wir nicht absehen können, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form der Lehrgangsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, können wir noch keine Ersatztermine nennen. Aktuelle Informationen zum Lehrgangsbetrieb finden Sie im Internet unter www.hwk-koblenz.de/coronavirus sowie tagesaktuell auf den sozialen Medien der Handwerkskammer Koblenz.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Für die bevorstehenden Feiertage sowie den anschließenden Jahreswechsel wünschen wir Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

Stand 14.12.2020 - Gesellen-/Abschlussprüfungen im Winter 20/21 unter verschärften Lockdown-Bedingungen

Aktuell kommt es nicht zu Verschiebungen oder Einschränkungen bei der Durchführung der angesetzten Zwischen- und Gesellen-/Abschlussprüfung sowie von Teilen (1 oder 2) von gestreckten Gesellen-/Abschlussprüfungen im Bereich der Berufsausbildung.

Natürlich werden alle Prüfungen weiterhin unter den zur Zeit gültigen Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt. Sollten Sie von der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes befreit sein, reichen Sie uns bitte ein entsprechendes Attest rechtzeitig vor der Prüfung bei der für Ihre Prüfung zuständigen Stelle (Handwerkskammer oder Fachinnung) ein, spätestens nach Erhalt der Einladung.

Die Handwerkskammer Koblenz ist auch weiterhin bestrebt alle schriftlichen und die praktischen Gesellen-/Abschlussprüfungen im Winter 2020/21 wie geplant zum regulären Zeitpunkt durchzuführen. Wir bitten daher alle Prüfungsteilnehmer darum, sich dringend an die behördlichen Vorgaben zu halten. Bitte beschränken Sie eigenverantwortlich mindestens zwei Wochen vor Ihrem Prüfungstermin Ihre Kontakte und verringern Sie damit das Infektions- und Quarantäne-Risiko, so dass  Ihre Prüfungsteilnahme sichergestellt ist.

Sollten sich aufgrund der Corona-Pandemie dennoch Änderungen ergeben, werden wir unverzüglich an dieser Stelle über ggf. geänderte Vorgehensweisen informieren.

Stand 04.11.2020 - Zweite Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ vom 23. Oktober 2020

Ziel der Förderung

Stärkere Nutzung der Verbund- und Auftragsausbildung im Ausbildungsjahr 2020/2021 zugunsten Auszubildender kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die ihre Ausbildung temporär nicht im eigenen Betrieb (dem Stammausbildungsbetrieb) beginnen oder weiterführen können, weil dieser vollständig oder zu wesentlichen Teilen aufgrund der Corona-Pandemie von Schließungen oder erheblichen Einschränkungen betroffen ist, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern oder die Einstellung desselben bedingen. Übernehmen in diesem Fall KMU (Interims-Ausbildungsbetriebe), überbetriebliche Bildungsstätten (ÜBS) oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister eine Auftrags- oder Verbundausbildung, so sollen diese durch nicht rückzahlbare Zuschüsse gefördert werden. Wobei die betriebliche Ausbildung immer Vorrang hat.

Antragsberechtigt sind

  • Ausbildende KMU aus allen Wirtschaftsbereichen, die im Rahmen der Auftrags- oder Verbundausbildung für mindestens sechs Monate im eigenen Betrieb ausbilden und über die hierfür notwendige Ausbildungseignung verfügen. Als KMU gelten Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten. Als Beschäftigtenzahl wird die Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten zum Stichtag 29. Februar 2020 zugrunde gelegt. Der Sitz oder eine Niederlassung des Betriebes muss in Deutschland liegen.
  • Überbetriebliche Berufsausbildungsstätten (ÜBS) und andere etablierte Ausbildungsdienstleister, die im Rahmen der Auftrags- oder Verbundausbildung für mindestens sechs Monat ausbilden.
  • Landesinnungsverbände und Fachverbände, die für ihre als juristische Personen des öffentlichen Rechts oder im Sinne der Abgabenordnung gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts organisierte Mitglieder ÜBA durchführen.
  • Natürliche und juristische Personen des privaten Rechts, die Träger von Berufsbildungsstätten sind (Ausbildungsdienstleister).

Keine Förderung erhalten Arbeitgeber der öffentlichen Hand, wie Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, privatrechtliche Unternehmen und Organisationen, an denen die öffentliche Hand die Kapitalmehrheit hält oder deren Finanzierung überwiegend durch öffentliche Mittel erfolgt sowie Schulen und Hochschulen.

Antragstellern, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, wird keine Förderung gewährt. Dasselbe gilt für Antragsteller, die zur Abgabe der Vermögensauskunft nach § 802c der Zivilprozessordnung oder § 284 der Abgabenordnung verpflichtet sind oder bei denen diese abgenommen wurde.

Voraussetzungen

  • Der Stammbetrieb muss einen Ausbildungsvertrag in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf abgeschlossen haben.
  • Der Stammausbildungsbetrieb muss mit dem Zuwendungsempfänger eine Vereinbarung über eine Auftrags- oder Verbundausbildung mit einer Mindestdauer von sechs Monaten abgeschlossen haben. Diese Vereinbarung muss zwischen dem 24.06.2020 und 30.06.2021 geschlossen werden.
  • Die Auftrags- oder Verbundausbildung muss vereinbart worden sein, weil der Stammausbildungsbetrieb im Ausbildungsjahr 2020/21 die Ausbildung pandemiebedingt temporär nicht im eigenen Betrieb beginnen oder weiterführen kann. Eine pandemiebedingte temporäre Unmöglichkeit zur Weiterführung der Ausbildung liegt vor, wenn der Betrieb vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Einschränkungen betroffen ist, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern oder die Einstellung desselben bedingen. Diese wird angenommen, wenn
    • der Stammausbildungsbetrieb im Jahr 2020 wenigstens einen Monat Kurzarbeit durchgeführt hat oder
    • der Umsatz des Stammausbildungsbetriebs in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 50 Prozent gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten zurückgegangen ist oder
    • der sein durchschnittlicher Umsatz im gesamten Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen ist. Bei einem Stammausbildungsbetrieb, der nach April 2019 gegründet worden ist, sind zum Nachweis des Umsatzeinbruches von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten als Vorjahresmonate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Förderhöhe

4.000 Euro nicht rückzahlbarer Zuschuss für jeden interimsweise übernommen Auszubildenden für den aufnehmenden Betrieb, die Bildungsstätte oder den Ausbildungsdienstleister.

Antragstellung

  • Bei der Deutschen Rentenversicherung - Knappschaft-Bahn-See (KBS) www.kbs.de/bpa.
    Dem Antrag sind verschiedene Bestätigungen der Handwerkskammer beizufügen (wie z. B. Bestätigung der Eintragung des Ausbildungsverhältnisses in die Lehrlingsrolle, der Höhe der Ausbildungsvergütung, der Geeignetheit des Zuwendungsempfängers zur temporären Fortsetzung der Ausbildung). Die KBS stellt auf ihrer Homepage die zu nutzenden Antragformulare und Bestätigungsvorlagen bereit.
  • Die Antragsstellung ist bis zum 30.09.2021 möglich
Berufsbildung

bildung@hwk-koblenz.de

0261 398-311



Ausbildungsberatung

ausbildung@hwk-koblenz.de

0261 398-333
0261 398-335
0261 398-336

Sonstige Informationen



Aufgrund der momentanen Corona-Situation sind folgende Standorte für den Publikumsverkehr geschlossen. Selbstverständlich haben Betriebe die Möglichkeit, uns telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren. Sofern eine persönliche Beratung erforderlich ist, ist eine Terminvereinbarung erforderlich.

BildungseinrichtungStandort
Ahr-AkademieBad Neuenahr-Ahrweiler
Hunsrück-AkademieSimmern
Mosel-AkademieCochem
Westerwald-AkademieWissen
Zentrum für Restaurierung und DenkmalpflegeHerrstein
BerufsbildungszentrumBad Kreuznach
BerufsbildungszentrumRheinbrohl
Pädagogisches Zentrum Handwerk (inkl. Robert-Bosch-Straße)Koblenz

Am Empfang besetzt sind unsere Standorte in Koblenz:

StandortAnschriftÖffnungszeitenTelefonnummer
Verwaltungszentrale der HwK KoblenzFriedrich-Ebert-Ring 33, 56068 Koblenzmontag bis donnerstag, 8 bis 16.30 Uhr,
freitags 8 bis 14 Uhr
0261 398-0
Zentrum für Ernährung und GesundheitSt.-Elisabeth-Straße 2, 56073 Koblenz9 bis 12 Uhr0261 398-362
Metall- und Technologiezentrum sowie KompetenzzentrumAugust-Horch-Straße 6-8, 56070 Koblenz9 bis 12 Uhr0261 398-512